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Wirtschaftsminister zur SPD-Bilanz für den
Arbeitsmarkt
Rehberger: Zahlen sind unzutreffend und spiegeln nicht wirkliche Lage
widerArbeitslosenquote im Dezember 2005 die niedrigste seit 1996

24.01.2006, Magdeburg – 5

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 005/06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 005/06

 

 

 

Magdeburg, den 23. Januar 2006

 

 

 

Wirtschaftsminister zur SPD-Bilanz für den

Arbeitsmarkt

Rehberger: Zahlen sind unzutreffend und spiegeln nicht wirkliche Lage

widerArbeitslosenquote im Dezember 2005 die niedrigste seit 1996  

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger hat heute die Darstellung des

SPD-Landesverbandes zur Deutung der Arbeitsmarktzahlen in aller Schärfe zurück

gewiesen. ¿Diese Zahlen sind unzutreffend und werden derzeit einer bundesweiten

Plausibilitätsprüfung unterzogen. Sie geben kein reales Bild der Entwicklung im

Jahr 2005 wider¿, betonte Rehberger. Derzeit würden die optierenden Kommunen

die von der Bundesagentur vorgelegten Zahlen zwecks einer

Plausibilitätskontrolle prüfen. ¿Die endgültigen Zahlen sollen noch Ende des

Monats vorgelegt werden, das weiß auch die SPD¿, so der Minister. Umso mehr sei

es unredlich, auf diese Weise die Menschen zu verunsichern. Die

Arbeitslosenquote sei im Verlauf des Jahres 2005 kontinuierlich gesunken. Im

Dezember 2005 erreichte die Arbeitslosenquote den niedrigsten Dezemberwert seit

neun Jahren.

 

 

 

Immer wieder hatten die

optierenden Kommunen auf eine ungenaue Abbildung ihrer Arbeitslosenzahlen

hingewiesen. So wurde für Bernburg Mitte des vergangenen Jahres die höchste

Arbeitslosenquote ausgewiesen. Am Anfang und Ende des Jahres lag die Quote

deutlich niedriger. Gerade der Hartz-IV-Effekt hätte aber dazu führen müssen,

dass die Quote am Anfang des Jahres 2005 am höchsten hätte liegen müssen. Diese

Inplausibilität werde auch in Nürnberg als offensichtlich und zu korrigieren

angesehen, sagte der Minister.

 

 

 

Zum Thema Jugendarbeitslosigkeit führte der Minister aus: ¿Es ist schon

erstaunlich, dass die SPD so schnell die verheerende Arbeitsmarktpolitik der

rot-grünen Bundesregierung vergessen hat, die Deutschland Anfang 2005 mit der

Einführung von Hartz IV erstmals Arbeitslosenzahlen von mehr als 5 Millionen

bescherte.¿ Diese Zahlen seien auch in Sachsen-Anhalt nicht ohne Auswirkung

geblieben. ¿Hier ist es aber gelungen, die Arbeitslosigkeit, gerade die

Jugendarbeitslosigkeit immer weiter abzusenken.¿ Die Zahl der arbeitslosen

Jugendlichen ging im Dezember 2005 gegenüber Dezember 2004 um 4.205 zurück. Die

Quote sank von 18 auf 16,2 Prozent. Damit liegt Sachsen-Anhalt noch vor

Sachsen, Berlin, und Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

 

 

 

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