Gemeinsamer Neujahrsempfang von Ingenieuren,
Architekten und Wohnungswirtschaft/ Ministerpräsident Böhmer: Stadtumbau ist
eine zentrale Zukunftsaufgabe Sachsen-Anhalts
09.01.2006, Magdeburg – 2
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 002/06
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 002/06
Magdeburg, den 9. Januar 2006
Gemeinsamer Neujahrsempfang von Ingenieuren,
Architekten und Wohnungswirtschaft/ Ministerpräsident Böhmer: Stadtumbau ist
eine zentrale Zukunftsaufgabe Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat heute beim gemeinsamen Neujahrsempfang der
Ingenieurkammer, der Architektenkammer, des Verbandes der
Wohnungsgenossenschaften und des Verbandes der Wohnungswirtschaft in Magdeburg
den Stadtumbau als eine der zentralen Zukunftsaufgaben Sachsen-Anhalts
bezeichnet. Dabei sei das Land auf die Innovationskraft der Ingenieure, die
Gestaltungsfähigkeit der Architekten sowie die Kompetenz der Wohnungswirtschaft
dringend angewiesen.
Es sei
unumgänglich, die Bebauung und die Infrastruktur den abnehmenden
Bevölkerungszahlen der Städte anzupassen, so Böhmer. Der Schrumpfungsprozess
müsse aktiv gestaltet werden, um ein freundliches und attraktives Lebensumfeld
für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Dabei gehe es nicht nur um Abriss,
sondern auch um ein qualitatives Wachstum zukunftsfähiger Branchen. Jede Stadt
müsse die baulich-räumliche Gestalt finden, die auch künftig Stabilität und
Zusammenhalt gewährleiste. Der Stadtumbau sei Identifikations- und Imagefaktor
zugleich, betonte Böhmer.
Die
Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 (IBA) sei eine
große Chance, die Ergebnisse einem breiten Publikum zu präsentieren. Das
Vorhaben könne nur gelingen, wenn sich alle, die sich mit Planen, Bauen und
Gestalten beschäftigen, gemeinsam verantwortlich fühlten und ihre Ideen
einbrächten, unterstrich der Regierungschef.
Böhmer
blickte optimistisch ins neue Jahr: Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft
Sachsen-Anhalts sei deutlich gestiegen, die Position des Landes im
internationalen Standortwettbewerb habe sich erheblich verbessert. Das sei eine
wichtige Voraussetzung dafür, dass die Arbeitslosigkeit, die das Hauptproblem
bleibe, weiter sinke. Wichtigster Motor der Wirtschaft sei das verarbeitende
Gewerbe, dessen Wertschöpfung im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um
9,7 Prozent erneut kräftig zugelegt habe. Die Lohnstückkosten dieses Sektors
lägen bei nur noch 77,5 Prozent des Bundesdurchschnitts.
Ebenfalls zuversichtlich zeigte
sich der Ministerpräsident bei der Entwicklung der bundesweiten
Rahmenbedingungen. Er erwarte, dass die Bundesregierung 2006 nachhaltige
Reformen in den Sozialsystemen umsetze.
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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