Trotz Wintereinbruchs Arbeitslosigkeit
weniger stark gestiegen
Rehberger: Niedrigste Dezemberquote seit neun Jahren
09.01.2006, Magdeburg – 1
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 001/06
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 001/06
Magdeburg, den 3. Januar 2006
Trotz Wintereinbruchs Arbeitslosigkeit
weniger stark gestiegen
Rehberger: Niedrigste Dezemberquote seit neun Jahren
Die Arbeitslosenquote im Dezember 2005 ist mit 18,2 Prozent die niedrigste
Dezemberquote seit neun Jahren. Das stellte Wirtschaftsminister Dr. Horst
Rehberger angesichts der heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für
Arbeit fest. ¿Sachsen-Anhalt bestätigt damit erneut eine seit Monaten
erkennbare positive Tendenz auf dem Arbeitsmarkt¿, so der Minister. Trotz des
Wintereinbruchs ist die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt nicht so stark
gestiegen wie in den vergangenen Jahren.
Im Vergleich zu allen anderen Bundesländern konnte Sachsen-Anhalt sogar
den größten absoluten Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber Dezember 2004
verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 34.670
zurück, derzeit sind in Sachsen-Anhalt 231.759 Menschen arbeitslos gemeldet.
Land
Quote Dezember 2005
Rückgang gegenüber Dezember 2004
Mecklenburg-Vorpommern
18,7
-25.970
Brandenburg
16,7
-25.923
Berlin
17,8
+10.645
Sachsen
17,1
-22.722
Thüringen
15,7
-17.919
Sachsen-Anhalt
18,2
-34.670
Auch im sensiblen Bereich der Jugendarbeitslosigkeit kann das Land
weiter auf Erfolge verweisen. Im Dezember 2005 waren 25.504 Jugendliche
arbeitslos gemeldet, 4.205 weniger als im Dezember 2004.
Der Minister merkte aber kritisch an, dass die Statistik der
Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Zahlen der optierenden Kommune Schönebeck
nur ungenau abbilde. So habe der Landkreis Schönebeck 1.800 Arbeitslose weniger
gemeldet, als jetzt in der Statistik ausgewiesen werden. ¿Diese Ungenauigkeiten
führen dazu, dass die Leistungen Schönebecks nicht genügend gewürdigt werden,
und damit auch die Landesstatistik Fehler aufweist¿, kritisierte Rehberger.
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