Polizei konnte nach
Sprengstoffexplosion drei Tatverdächtige stellen
03.01.2006, Stendal – 3
- Polizeidirektion Stendal
Polizeidirektion Stendal - Pressemitteilung Nr.: 003/06
Polizeidirektion Stendal -
Pressemitteilung Nr.: 003/06
Stendal, den 3. Januar 2006
Polizei konnte nach
Sprengstoffexplosion drei Tatverdächtige stellen
02. Januar 06 gegen 20.45
Uhr, Wolmirstedt, Julius-Bremer-Straße 10a, Landkreis Ohrekreis
Unbekannte Täter zündeten
ein Selbstlaborat im Eingangsbereich eines Gebäudekomplexes, in dem sich auch
die Agentur für Arbeit befindet.
Das Selbstlaborat bestand
aus Teilen einer Plastikluftpumpe und einem unbekannten Sprengmittel. Der Schaden
wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
Ein Hausbewohner hörte den
sehr lauten Knall, beobachtete wie drei männliche Personen davonliefen und
informierte die Polizei.
Im Rahmen der
Sofortfahndungsmaßnahmen konnten, auf Grund der Personenbeschreibungen, drei
Tatverdächtige in Elbeu festgestellt werden.
Die drei Tatverdächtigen
aus Wolmirstedt im Alter von 15, 18 und 19 Jahren räumten die Tat ein. Nach
eigener Aussage wollten sie Spaß haben und bauten aus zerlegten
Feuerwerkskörpern ein Selbstlaborat.
Der ¿Spaß¿ hat für die Tatverdächtigen strafrechtliche Konsequenzen.
Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion wird gem. § 308 StGB, Ziffer 1, mit
Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. (alb)
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pressestelle@sdl.pol.lsa-net.de
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