Sachsen-Anhalt übernimmt Koordinierung
länderübergreifender Verkehrskontrollen von Brandenburg
28.12.2005, Magdeburg – 183
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 183/05
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 183/05
Magdeburg, den 28. Dezember 2005
Sachsen-Anhalt übernimmt Koordinierung
länderübergreifender Verkehrskontrollen von Brandenburg
Brandenburg gibt
zum Jahresende die Koordinierung der länderübergreifenden Verkehrskontrollen
der acht nord- und ostdeutschen Bundesländer turnusgemäß ab. Die Aufgabe wird
im nächsten Jahr vom Nachbarland Sachsen-Anhalt wahrgenommen. ¿Die länderübergreifenden
Kontrollen sind Teil der erfolgreichen Arbeit unserer Polizeien für mehr
Sicherheit im Straßenverkehr. Mit den Kontrollen setzen wir ein deutliches
Zeichen gegen Rücksichtslosigkeit, Aggressivität und Verantwortungslosigkeit im
Straßenverkehr¿, sagte Brandenburgs
Innenminister Jörg Schönbohm .
Sachsen-Anhalts
Innenminister Klaus Jeziorsky wies darauf hin dass, für das nächste Jahr zwei
Alkohol- und Drogenkontrollen, eine Kontrolle mit dem Schwerpunkt
Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte und die Teilnahme an einer
europaweiten Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs an der sich
auch die übrigen Bundesländer und das BAG beteiligen vereinbart worden. Darüber
hinaus werden sich einige der Teilnehmer an einer europaweiten Gurtkontrolle
beteiligen, die von TISPOL, dem europäischen Netzwerk der Verkehrspolizeien
koordiniert werden.
¿Die Ergebnisse
der Kontrollen zeigen,¿ so beide Minister übereinstimmend, ¿dass darauf nicht
verzichtet werden kann.¿ An den Kontrollen beteiligen sich die Länder
Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen,
Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Im Jahr 2005 gab
es fünf länderübergreifende Verkehrskontrollen, an denen in den acht
Bundesländern bis zu 3.755 Beamte beteiligt waren. Bei zwei Alkohol- und
Drogenkontrollen wurden insgesamt 89.033 Fahrzeugführer kontrolliert. 171
Führerscheine wurden sichergestellt. Mehr als jede fünfte Anzeige wegen Fahrens
unter Alkohol- oder Drogeneinfluss richtete sich dabei gegen so genannte ¿Junge
Fahrer¿ aus der Altersgruppe bis 25 Jahren.
Im Zuge der
Bekämpfung von Aggressionsdelikten wurden 207.361 Fahrzeuge kontrolliert und
dabei 23.834 Verstöße festgestellt.
Der schlimmste
Raser wurde auf der Autobahn A 24 ¿geblitzt¿. Dort war ein PKW-Fahrer mit Tempo
199 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs. Ein besonderes Augenmerk galt
den Kleintransportern. Bei insgesamt 7.710 kontrollierten Fahrzeugen wurden
1.400 Verstöße festgestellt. Bei zwei Kontrollen des gewerblichen Personen- und
Güterverkehrs wurden insgesamt 49.275 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden
3.591 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten und 2.422 Verstöße gegen die
zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt. In 1.528 Fällen wurden technische Mängel registriert.
951 Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.
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