Initiative von Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt:
Mehrheitliches Votum im Bundesrat für Gesetzesinitiative gegen Schwarzarbeit im
Handwerksbereich / Paqué: Müssen konsequent gegen Schwarzarbeit vorgehen
22.12.2005, Magdeburg – 70
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 70/05
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 70/05
Magdeburg, den 21. Dezember 2005
Initiative von Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt:
Mehrheitliches Votum im Bundesrat für Gesetzesinitiative gegen Schwarzarbeit im
Handwerksbereich / Paqué: Müssen konsequent gegen Schwarzarbeit vorgehen
Der Bundesrat hat heute auf
Initiative Niedersachsens und Sachsen-Anhalts eine Änderung des
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes beantragt. Diese solle dem besseren Schutz
von Handwerkern und Gewerbetreibenden vor Schwarzarbeit dienen, sagte
Sachsen-Anhalts Finanzminister Karl-Heinz Paqué heute.
¿Es ist Konsens unter den
Bundesländern, dass Schwarzarbeit noch stärker als bisher eingedämmt werden
muss. Das geht nur, wenn Verstöße gegen das Handwerks- und Gewerberecht rigoros
geahndet werden,¿ so Paqué weiter.
Die Gesetzesinitiative zielt im
Kern darauf ab, den zuständigen Behörden im Fall eines Tatverdachtes die
direkte Überprüfung von Personen und Unterlagen in Geschäftsräumen zu
ermöglichen. Damit entfiele ein bisher notwendiger Durchsuchungsbeschluss.
Außerdem soll künftig unerlaubte
Werbung von Schwarzarbeitern wieder als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden.
Dies würde einen Beschluss der alten Bundesregierung aus dem Jahre 2004
aufheben, in dessen Folge ein erheblicher Anstieg von Verstößen registriert
werden musste.
Der
Gesetzesantrag wird nun dem Bundestag zugeleitet.
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