Kultusminister Olbertz: ?Qualität ist
oberstes Prinzip?/ Sachsen-Anhalt setzt Ganztagsschulprogramm des Bundes
vorbildlich um
20.12.2005, Magdeburg – 601
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 601/05
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 601/05
Magdeburg, den 20. Dezember 2005
Kultusminister Olbertz: ¿Qualität ist
oberstes Prinzip¿/ Sachsen-Anhalt setzt Ganztagsschulprogramm des Bundes
vorbildlich um
Kultusminister
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat heute das Kabinett über den Stand der
Umsetzung des Investitionsprogramms ¿Zukunft Bildung und Betreuung¿ 2003 ¿ 2007
(IZBB) in Sachsen-Anhalt informiert. In Sachsen-Anhalt wurden die
landesspezifischen Regelungen zur Umsetzung des Ganztagsschulprogramms
des Bundes zum 1. Januar
2003 in Kraft gesetzt.
Wie Olbertz unterstrich, sollten in
Sachsen-Anhalt von vorn herein nicht
möglichst viele Projekte in pädagogischer und qualitativer Beliebigkeit
gefördert werden. Leitschnur war die Realisierung
qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte mit Referenzcharakter
für eine erfolgreiche Ganztagsbetreuung unter Berücksichtigung
der Prioritäten der Schulträger.
Olbertz: ¿Die daraus entstandene
Landesprioritätenliste enthält insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen
Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Globalzusagen
mit den konkreten Förderhöhen habe ich bereits im Juni 2004 unterzeichnet. Seit
diesem Zeitpunkt arbeiten die Schulträger an der Erstellung der prüffähigen
Bauunterlagen, verbunden mit verbindlichen Konzepten zur Gesamtfinanzierung ihrer
Projekte. Auf Grund
der Anlage des landesinternen Umsetzungskonzepts
hat ein Großteil der beabsichtigten Projekte einen erheblichen
Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Bei so großen Projekten ist es
notwendig, die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten sowie die Prüfprozesse mit größtmöglicher Sorgfalt zu
erledigen. In dieser Phase wird der Grundstein für den Erfolg der Investitionen
gelegt.¿
Die Umsetzung der Förderung liegt in den
Händen des Landesverwaltungsamtes, das den Prozess durch zahlreiche Beratungsgespräche vor Ort
unterstützt. Eine Arbeitsgruppe des
Kultusministeriums führt zur Prozessteuerung regelmäßige Beratungsgespräche
mit dem Referat Schulbauförderung des Landesverwaltungsamtes
und der Landesbauabteilung zum Stand der Umsetzung des Programms durch.
28 Förderbescheide wurden bisher übergeben.
Derzeit befinden sich noch 24 Projekte im Landesverwaltungsamt bzw. im
Landesbetrieb Bau zur baufachlichen Prüfung. Bei
fünf weiteren Projekten werden derzeit die Zuwendungsbescheide erarbeitet. Für fünf
weitere noch offene Projekte werden zur Zeit durch die Antragsteller die
erforderlichen Planungsunterlagen erstellt. Es ist zu erwarten,
dass der Großteil der Zuwendungsbescheide bis zum Ende des I.
Quartals des Jahres 2006 erteilt sein wird. Damit bleibe ausreichend Zeit, die
vorgesehenen Investitionen innerhalb der Programmlaufzeit umzusetzen, so der
Minister. Entsprechend der Verwaltungsvereinbarung müssen die Investitionen
bis Ende 2008 umgesetzt sein.
Zwischenzeitlich gibt es nach Aussage des
Bundesbildungs- und forschungsministeriums mehrere Länder, die eine Verlängerung
der Laufzeit des IZBB bis Ende 2009 befürworten würden. Sachsen-Anhalt
hat sich dieser Initiative bisher nicht angeschlossen, da es keine Anzeichen
gibt, die eine ordnungsgemäße Vergabe und Abrechnung der Mittel bis Ende 2008
in Frage stellen.
Impressum:
Staatskanzlei
des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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