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Sangerhausen: Leichtere Variante der Geflügelkrankheit Newcastle Disease nachgewiesen /
Hühner und Puten haben Impfschutz

12.12.2005, Magdeburg – 205

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 205/05

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Pressemitteilung Nr.: 205/05

 

Magdeburg, den 12. Dezember 2005

 

 

Sangerhausen: Leichtere Variante der Geflügelkrankheit Newcastle Disease nachgewiesen /

Hühner und Puten haben Impfschutz

 

 

Bei dem im Landkreis Sangerhausen in einem Taubenbestand entdeckten Erreger der Geflügelkrankheit Newcastle Disease (ND) handelt es sich um ein Paramyxovirus vom Taubentyp. Das haben Untersuchungen im Speziallabor des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems ergeben.

 

Demnach ist das Virus für Nutzgeflügel wie Hühner und Puten weniger gefährlich. Zudem besteht in Deutschland ¿ anders als etwa in Dänemark ¿ eine Impfpflicht für Hühner und Puten gegen ND. Schutzmaßnahmen im Umkreis des Taubenbestandes wie etwa Sperrungen und weiträumige Beobachtungen anderer Bestände sind demnach nicht erforderlich.

 

über weitere konkrete Maßnahmen in dem betroffenen Taubenbestand entscheidet der Landkreis in Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt. An der Geflügelkrankheit waren 25 der rund 100 Tauben erkrankt. Zehn Tiere sind tot. Der Bestand war nach dem Bekanntwerden der Verdachtsfälle vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden.

 

Newcastle Disease ist eine Infektionskrankheit. In Sachsen-Anhalt gab es den letzten derartigen Fall 1995, deutschlandweit 1996. Eine Beziehung zwischen Newcastle Disease und der vor allem in Asien grassierenden Vogelgrippe besteht nicht.

 

 

 

 

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