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Staatsminister Robra: Erfolgsgeschichte des
Medienstandortes Halle fortschreiben

06.12.2005, Magdeburg – 584

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 584/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 584/05

 

 

 

Magdeburg, den 6. Dezember 2005

 

 

 

Staatsminister Robra: Erfolgsgeschichte des

Medienstandortes Halle fortschreiben

 

Die

Landesregierung will alle Chancen nutzen, um die Erfolgsgeschichte des

Medienstandortes Halle fortzuschreiben. Das hat heute der Chef der

Staatskanzlei, Staatsminister Rainer Robra, nach der Vorstellung der

¿Medienstudie Halle 2005¿ im Kabinett unterstrichen. Der Staatsminister legte

ein deutliches Bekenntnis zur aktiven Entwicklung Halles als zentraler Medienstandort

in Sachsen-Anhalt ab.

 

Die

¿Medienstudie Halle 2005¿ weise erstmals messbar die hohe wirtschaftliche

Dynamik und die erfreuliche Arbeitsplatzentwicklung in der IT-, Kommunikations-

und Medienbranche in Halle nach. Danach arbeiten heute rund 11.600

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 600 Unternehmen in dieser

Innovationsbranche. Damit ist jeder zehnte Arbeitnehmer in Halle in diesem

Sektor beschäftigt. Die Wachstumspotentiale werden deutlich in den Investitionsabsichten:

35 Prozent der befragten Unternehmen wollen in den kommenden sechs Monaten

expandieren, nur fünf Prozent befürchten einen Rückgang.

 

Robra wies

darauf hin, dass die Unterhaltungs- und Medienbranche in Europa ein

Wachstumssektor bleibe. Es werde in diesem Bereich europaweit bis 2008 ein

jährliches Wachstum von 5,8% erwartet. Für Halle müsse ein ¿möglichst großes

Stück von diesem Kuchen¿ heraus geschnitten werden. Dass dies immer besser

gelinge, zeige auch ein aktuelles Forschungsprojekt aus Nordrhein-Westfalen

über die beliebtesten Drehorte deutscher Produzenten. Danach führen zwar in

Deutschland die ¿klassischen¿ Standorte Berlin (18,5 Prozent), Köln und München

(je knapp 10 Prozent). Sachsen-Anhalt liegt aber mit 3,5 Prozent vor Sachsen,

Brandenburg und Baden-Württemberg, die jeweils drei Prozent erreichen. Robra:

¿Wenn man bedenkt, dass vor sieben Jahren noch nicht ein einziger kommerzieller

Kinofilm in Sachsen-Anhalt gedreht wurde, ist die Entwicklung seit der Gründung

der Mitteldeutschen Mediengesellschaft geradezu sensationell. Jetzt müssen wir

sehen, dass wir Kontinuität in diese Entwicklung bekommen.¿

 

Die

Untersuchung ¿Medienstudie Halle 2005 ¿ Eine Untersuchung der IT-, Medien- und

Kommunikationsbranche der Stadt Halle (Saale)¿ wurde vom Verein ¿Sachsen-Anhalt

Medien¿ in Auftrag gegeben. Der Verein setzt sich zusammen aus: Medienanstalt

Sachsen-Anhalt, MDR Landesfunkhaus, Mitteldeutsche Zeitung, Medienförderung

MDM, Motion Works, Ottonia, Stadt Halle und Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt.

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Hegelstraße 42

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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de