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Hettstedt: Ehemalige Bleihütte endgültig verschwunden - Ministerin Wernicke: Einstige Dreckschleuder wird grüne Oase

05.12.2005, Magdeburg – 197

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 197/05

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Pressemitteilung Nr.: 197/05

 

Magdeburg, den 5. Dezember 2005

 

 

Hettstedt: Ehemalige Bleihütte endgültig verschwunden - Ministerin Wernicke: Einstige Dreckschleuder wird grüne Oase

 

Der Abriss alter Industrieanlagen auf dem Gelände der ehemaligen Bleihütte in Hettstedt ist abgeschlossen. Als letzte Produktionsanlage wurde die Zinkumschmelze beseitigt. "Damit ist der Weg frei, aus dem Jahrhunderte alten Hüttenstandort ein attraktives innerstädtisches Grün- und Freizeitareal zu machen", erklärte Umweltministerin Petra Wernicke am Montag zum Tag des Bodens bei einem Vor-Ort-Besuch in Hettstedt.

Im Frühjahr 2003 hatten die Abrissarbeiten begonnen. Offene Eigentumsfragen verzögerten zunächst den Abbruch der Zinkumschmelze.

Das Konzept zur Rekultivierung des gesamten Geländes der ehemaligen Bleihütte sieht eine Abdeckung und Begrünung des Bleihüttenareals mit einer Fläche von rund 15 Hektar vor. Etwa 100.000 Kubikmeter Boden müssen aufgebracht werden. Der Abriss der Gebäude und Produktionsanlagen kostete etwa 850.000 Euro.

Wernicke äußerte sich zuversichtlich: "Aus einem einstigen Schandfleck wird jetzt ein attraktiver Ort der Erholung." Für das Projekt engagiert sich insbesondere der örtliche Verein Mansfelder Bergwerksbahn. Zur touristischen Erschließung sollen auf dem Gelände vorhandene Schienenwege erneuert und der historische Bahnhof saniert werden.

Wernicke betonte: "Die Erfolge der Altlastensanierung sind sichtbar und spürbar. Allein im Mansfelder Land wurden seit 1993 gut 27 Millionen Euro für die Abwehr von Gefahren aus Altlasten und die Verbesserung der Lebensqualität investiert."

 

 

 

 

 

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