Bauminister Daehre: Auswahlverfahren für
Neubau der Justizvollzugsanstalt Burg-Madel kann beginnen
30.11.2005, Magdeburg – 112
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 112/05
Ministerium für Bau und Verkehr -
Pressemitteilung Nr.: 112/05
Magdeburg, den 30. November 2005
Bauminister Daehre: Auswahlverfahren für
Neubau der Justizvollzugsanstalt Burg-Madel kann beginnen
Die Vorbereitungen
für den Neubau der Justizvollzugsanstalt (JVA) Burg-Madel kommen wie vorgesehen
voran. Gegenwärtig würden aus den neun eingegangenen Bewerbungen fünf Bieter
ausgewählt, die bis Herbst nächsten Jahres ein dreistufiges Vergabeverfahren
durchlaufen müssten, teilte Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre
heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg mit. Zuvor hatte er die Mitglieder
der Landesregierung über den Stand der Umsetzung dieses so genannten
PPP-Projekts (Public Private Partnership) informiert.
Der JVA-Neubau in
der Nähe von Burg (Jerichower Land) soll privat finanziert und nach der
Fertigstellung auch in wesentlichen Teilen ¿ davon ausgenommen bleibt der
eigentliche Vollzugsdienst ¿ privat betrieben werden. Das Land fungiert damit
gewissermaßen als Mieter der Justizvollzugsanstalt, in der bis zu 650
Haftplätze vorgesehen sind. Nach der vertraglich festgelegten Nutzungsdauer von
25 Jahren kann das Land einen neuen ¿Miet- und Betreibervertrag¿ abschließen
oder von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch machen.
Nach Auskunft von
Daehre ist vorgesehen, innerhalb von zwölf Monaten den wirtschaftlichsten
Anbieter für Bau, Bewirtschaftung und Teilbetrieb der künftigen JVA Burg-Madel
zu ermitteln und ihm Ende nächsten Jahres den Zuschlag zu erteilen. Nach einer
Bauzeit von voraussichtlich drei Jahren werde die neue Justizvollzugsanstalt voraussichtlich
ab Herbst 2009 genutzt werden können, erläuterte der Minister.
Zu Ihrer
Information:
Nach einer im
vorigen Jahr erarbeiteten Machbarkeitsuntersuchung ist die Realisierung von
Neubau und Betrieb der JVA Burg-Madel als PPP-Modell deutlich günstiger als ein
so genanntes Investorenmodell oder der Bau und Betrieb in Eigenregie der
öffentlichen Hand. Die umfangreichen Berechnungen haben ergeben, dass sich ¿ bezogen
auf die vorgesehene Vertragsdauer von 25 Jahren ¿ im Vergleich zum klassischen
Eigenbau und Eigenbetrieb einer solchen Justizvollzugsanstalt bis zu 60
Millionen Euro einsparen lassen.
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