Ministerpräsident Böhmer verleiht Ehrennadel
des Landes an ehemaligen Bayer-Chef Prof. Frank
24.10.2005, Magdeburg – 490
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 490/05
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 490/05
Magdeburg, den 24. Oktober 2005
Ministerpräsident Böhmer verleiht Ehrennadel
des Landes an ehemaligen Bayer-Chef Prof. Frank
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
hat heute in Dessau dem langjährigen Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH,
Prof. Dr. Georg Frank, die ¿Ehrennadel des Ministerpräsidenten des Landes
Sachsen-Anhalt¿ überreicht. Der Regierungschef würdigt damit das herausragende
wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirken des 62-jährigen in und für
Sachsen-Anhalt.
Böhmer: ¿Bayer Bitterfeld ist untrennbar mit
Ihrem Namen verbunden. Sie haben das Unternehmen auf Erfolgskurs gebracht und
es zu einem wirtschaftlichen Leuchtturm in unserem Land entwickelt. Sie haben
stets auf eine hohe Identifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit
dem Unternehmen und dessen Einbindung in die Region geachtet und viel dafür
getan. Und Sie haben sich in außergewöhnlichem Maße ehrenamtlich für den
Standort Bitterfeld und ganz Mitteldeutschland engagiert, auch über den engeren
wirtschaftspolitischen Rahmen hinaus.¿
Ansiedlung und geschäftliche Entwicklung von
Bayer Bitterfeld seien eine beispiellose Erfolgsgeschichte, deren Autor Prof.
Frank sei. Böhmer hob neben den ausgezeichneten wirtschaftlichen Kennziffern
die hohe Ausbildungsquote, das Engagement für den Umweltschutz sowie für gute Berufchancen
für Mädchen hervor.
Über seine außerordentlich erfolgreiche
Tätigkeit an der Spitze des Bitterfelder Unternehmens hinaus habe er Zeit gefunden,
sich in zahlreichen Wirtschafts- und Branchenverbänden sowie kulturellen und
gesellschaftlichen Institutionen in Bitterfeld und Mitteldeutschland zu
engagieren. Ob als 1. Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des
Regionenmarketings für Mitteldeutschland, als Kuratoriumsmitglied der
Kurt-Weill-Gesellschaft, als Fachmitglied im Bildungszentrum Wolfen Bitterfeld
oder als kompetenter Mitstreiter im ¿Strategiedialog Chemie¿ der Landesregierung,
Prof. Frank habe wegweisende Anstöße für die Weiterentwicklung der Region
gegeben.
Der Ministerpräsident erinnerte daran, dass
Bayer eines der wenigen westdeutschen Unternehmen von Weltrang gewesen sei, das
sich sehr frühzeitig für ein Investment in Ostdeutschland entschieden habe. Es
habe die seinerzeit gemachten Versprechungen hinsichtlich der Schaffung von
Arbeitsplätzen und der beabsichtigten Investitionssumme nicht nur eingehalten,
sondern übertroffen. Ursprünglich sollten 250 Millionen Euro investiert und 500
Arbeitsplätze geschaffen werden. Derzeit sind rund 710 Mitarbeiter beschäftigt,
einschließlich der kürzlich abgespaltenen Chemiegesellschaft Lanxess sogar über
800. Investiert wurden bislang 630 Millionen Euro.
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