Unternehmen können sich ab heute bewerben
Rehberger lobt für Hugo Junkers Innovationspreis 35.000 Preisgeld aus
12.10.2005, Magdeburg – 139
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 139/05
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 139/05
Magdeburg, den 12. Oktober 2005
Unternehmen können sich ab heute bewerben
Rehberger lobt für Hugo Junkers Innovationspreis 35.000 Preisgeld aus
Die Landesregierung Sachsen-Anhalts lobt wieder den Hugo Junkers Innovationspreis
aus. Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger hat heute in Burg innovative
Unternehmen mit Sitz in Sachsen-Anhalt aufgerufen, sich an dem Wettbewerb um
die besten Ideen aus Forschung und Entwicklung zu beteiligen. Insgesamt werden
in drei verschiedenen Kategorien Preise vergeben, darüber hinaus wird ein
Gesamtsieger gekürt. Es werden Unternehmen aus Sachsen-Anhalt gesucht, die in
Partnerschaft mit Wissenschaftseinrichtungen und/oder anderen Unternehmen
außergewöhnliche Produkte oder Dienstleistungen entwickelt haben.
Rehberger: ¿Der Preis bietet Unternehmen die Chance, neben Geld vor
allem Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit weit über die Landesgrenzen
hinaus zu gewinnen.¿
Der Hugo Junkers Innovationspreis 2006 wird
unter dem Motto ¿Allianzen für die Märkte von morgen¿ verliehen. 2006 wird der
Preis, der nur aller zwei Jahre ausgeschrieben wird, zum insgesamt achten Mal
vergeben. Damit ist der Hugo Junkers Innovationspreis einer der renommiertesten
Auszeichnungen des Landes. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2005. 2004
hatten 67 Unternehmen am Wettbewerb teilgenommen.
Wettbewerbs-Kategorien sind ¿Innovative
Technologien, Verfahren und Dienstleistungen¿, ¿Erfolgreiche Produkte aus
Kooperationen Wirtschaft / Wissenschaft und erfolgreiche technologieorientierte
Existenzgründung / Markteinführung¿. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von je
5.000 Euro. Der Preis für den Gesamtsieger ist mit 10.000 Euro dotiert.
Ermittelt werden die Preisträger von einer siebenköpfigen Expertenjury unter Vorsitz
des Ersten Bürgermeisters Hamburgs a.D., Klaus von Dohnanyi. Am 09. März 2006
wird dann in Magdeburg, im Beisein von Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang
Böhmer, der Hugo Junkers Innovationspreis 2006 verliehen.
Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen
finden Sie im Internet unter:
www.innovationspreis-sachsen-anhalt-2006.de
www.mw.sachsen-anhalt.de und
www.tti-md.de
Anlage: Preisträger 2004 und deren
Entwicklung:
Anlage
blz GEOTechnik GmbH
(innovatives Erdwärmenutzungsverfahren)
Das Verfahren der Erdwärmegewinnung mit einer
Filmverdampfung in der Erdwärmesonde erfordert nur die Hälfte der sonst
üblichen Bohrmeter bei gleicher Wärmeleistung und stellt eine echte Alternative
zum Heizöl und Erdgas dar. Gegenwärtig laufen 60 Anlagen mit hoher Effizienz
nach dem neuen Verfahren. Nach der Preisverleihung (im ersten Jahr) konnte eine
Umsatzsteigerung von 400.000 ¿ erreicht werden, derzeit liegen Aufträge von ca.
500.000 ¿ vor. Die Produktentwicklung besitzt vor dem Hintergrund der
steigenden Energiepreise weiteres Entwicklungspotenzial.
Derzeit sind 12 Mitarbeiter auf
diesem Produktfeld tätig, ein weiterer Ausbau ist vorgesehen. Exportbemühungen
sind in Vorbereitung.
AVA Anhaltinische
Verfahrens- und Anlagentechnik GmbH (FBSim-Software-Produkt zur Auslegung von
Anlagen)
Das Produkt konnte erfolgreich
vermarktet werden in D, CH, NL und F (50% Exportanteil). Der Umsatz ist durch
die erfolgreiche Vermarktung dieses Produkt um 20% gestiegen, ein neuer
Arbeitsplatz wurde geschaffen, zwei weitere sind geplant.
DRACOSA AG (Auf
Mikroreaktoren basierende chemische Verfahrenstechnik für Produktsynthesen in
flüssiger Phase)
Mit dem gewürdigten Produkt
konnte eine Umsatzsteigerung von 25 % erreicht werden, drei neue Arbeitsplätze
sind für 2006 vorgesehen. Ein Export ist derzeit noch nicht erreicht, jedoch
laufen derzeit eine Reihe von Gesprächen mit ausländischen potentiellen Kunden.
boraglas GmbH
(Entwicklung der Lasertechnologie MarcColor zur beständigen, technischen
Kennzeichnung von Glas)
Mit dem Verfahren und seiner
Vermarktung konnten 6 Arbeitsplätze im Unternehmen gesichert werden. Die
Würdigung hat wesentlich zur erfolgreichen Vermarktung beigetragen, die
Akzeptanz bei den Kunden ist deutlich besser. Der Umsatz konnte verdoppelt
werden, eine Lizenzgebühr von einem Kunden wurde akquiriert und ist Basis für
eine mittelfristige weitere positive Entwicklung. Die Würdigung hat dazu
beigetragen, das das Unternehmen heute einen anerkannten Namen im Markt hat,
dies ist Basis für weitere gute Geschäfte mit diesem Verfahren/Produkt.
Scanbec GmbH
(elektrische Bioships zum Nachweis von Mikroorganismen in Lebensmitteln und
Umwelt)
Derzeit wird das Produkt in den
Markt eingeführt. Erste Kunden konnten akquiriert werden, so dass der Umsatz um
20% gestiegen ist. Erfreulich ist der mit 60% hohe Exportanteil.
Impressum:
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Arbeit
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