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Warnhinweis zu Betrugshandlungen vermeintlicher
?Nigerianischer Käufer? über die Internetplattform ?Ebay?

16.09.2005, Magdeburg – 25

  • Landeskriminalamt

 

 

 

 

 

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 025/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt -

Pressemitteilung Nr.: 025/05

 

 

 

Magdeburg, den 16. September 2005

 

 

 

Warnhinweis zu Betrugshandlungen vermeintlicher

¿Nigerianischer Käufer¿ über die Internetplattform ¿Ebay¿

 

 

 

Der Onlinehandel boomt.

 

 

 

Einfach und bequem werden immer mehr

Geschäfte weltweit vom heimischen Schreibtisch aus über das Internet

abgewickelt. Doch leider wird dieser Umstand auch von Kriminellen ausgenutzt.

 

Direktor des Landeskriminalamtes Frank Hüttemann: ¿Allein im letzten Jahr mussten wir im Land Sachsen-Anhalt über 11.000 Fälle

des Waren- und Warenkreditbetruges registrieren. Dabei entstand ein Schaden von

über 5,6 Mio Euro. Die Tendenz für 2005 ¿ sowohl die registrierten Fälle aus

auch die erfasste Gesamtschadenssumme sind steigend.¿

 

 

 

In jüngster Vergangenheit häuften

sich Anzeigen von deutschen Geschädigten, die Opfer von Betrugshandlungen

geworden waren. In den bisher bei der Polizei registrierten Fällen hatten die

Geschädigten jeweils ihre Mobiltelefone bzw. Notebooks/Organizer bei EBAY zum

Verkauf angeboten. Die nigerianischen ¿Kaufinteressenten¿ baten jeweils darum,

die Geräte nach Lagos (Nigeria) zu schicken. Nachdem, wie sich später

herausstellte, eine gefälschte Überweisungsbestätigung der ¿Western ¿ Union¿ (Bank

mit dem weltweit größten Bargeldtransferservice) für den Kaufpreis bei den

Geschädigten per E-Mail eingegangen war, übersandten diese ihre Artikel an den

Käufer in Lagos. Einige Tage später erfuhren sie dann auf Nachfrage, dass kein

Geldtransfer stattgefunden hat.

 

 

Direktor Frank Hüttemann weiter: ¿Obwohl die kriminellen Machenschaften der so

genannten Nigeria-Connection seit Jahren bekannt sind und auch in den Medien

wiederholt Warnhinweise verbreitet wurden, ist es immer wieder erstaunlich, wie

sorglos manche Bürgerinnen und Bürger ihre Geschäfte abwickeln. Deshalb

empfehle ich insbesondere: Schauen Sie sich Ihre Geschäftspartner genauer an

und überweisen Sie keine Artikel, bevor der vereinbarte Geldbetrag nicht auf

Ihrem Konto registriert ist oder nutzen Sie zum Beispiel sichere Bezahlsysteme

wie z. B. den Treuhandservice bei Ebay.¿

 

 

 

Weitere praktische Tipps und Hinweise

zum richtigen Verhalten bei Betrügereien sind im Internet unter

www.polizei-beratung.de nachzulesen.

 

 

 

 

 

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