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Landesregierung startet
Nachausbildungsoffensive/ Minister Rehberger: 247 Absolventen werden befristet
im Landesdienst eingestellt

16.08.2005, Magdeburg – 346

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 346/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 346/05

 

 

 

Magdeburg, den 16. August 2005

 

 

 

Landesregierung startet

Nachausbildungsoffensive/ Minister Rehberger: 247 Absolventen werden befristet

im Landesdienst eingestellt

 

Die Landesregierung hat im Ergebnis der heutigen Kabinettssitzung eine

Nachausbildungsoffensive gestartet. Mit dem Programm werden noch in diesem Jahr

247 Absolventen, die im Landesdienst ihre Ausbildung absolvierten, eine

befristete Nachbeschäftigung erhalten. Der Minister für Wirtschaft und Arbeit,

Dr. Horst Rehberger, sagte: ¿Die Landesregierung übernimmt damit Verantwortung,

jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.¿ Ebenso profitiere

die Landesverwaltung von dem Wissen und den Fähigkeiten der jungen Absolventen.

 

 

Die neuen Fachkräfte werden in verschiedenen Bereichen des Landesdienstes

eingesetzt. Die Mehrzahl von ihnen wird in Berufen in den Hochschulen und

Fachhochschulen beschäftigt. Ebenso werden aber auch Straßenwächter,

Chemielaboranten, Gärtner und Anlagenmechaniker eingestellt. Die Anstellung

erfolgt befristet auf ein Jahr zu 75 Prozent einer Vollzeitkraft.

 

In diesem Zusammenhang informierte Minister Rehberger auch über die derzeitige

Ausbildungssituation im Land. Er gehe davon aus, dass der ¿Pakt für Ausbildung¿

auch in diesem Jahr sein Ziel erreiche, jedem der eine Lehrstelle sucht, diese

anzubieten.

 

Die Zahl der Bewerber ist in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um 3.626

(Stand Ende Juli) zurückgegangen - das sind rund 11 Prozent. Insgesamt waren bei

der Bundesagentur für Arbeit 28.089 Bewerber gelistet, von denen aber

erfahrungsgemäß rund ein Drittel eine andere Ausbildung wählen wird als die

duale. Demgegenüber ging die Zahl der gemeldeten Stellen in betrieblicher

Ausbildung mit 807 schwächer zurück. Derzeit sind bei den Agenturen 8.452

gelistet. Wie schon in den Vorjahren, zeigt sich auch in diesem Jahr der Trend,

dass immer mehr Betriebe ihre Stellen nicht der Bundesagentur für Arbeit

melden, sondern diese nur noch bei den Kammern eintragen lassen.

 

Bei den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und Kammern

der Freien Berufe waren zum 31. Juli 2005 7.495 Ausbildungsverhältnisse

eingetragen, das sind 203 (ca. 3 Prozent) weniger als 2004, aber 77 mehr als

Ende Juli 2003. Während bei den Industrie- und Handelskammern und den Freien

Berufen die neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse zum 31.7.2005 im

Vergleich zu 2004 zugenommen haben, verzeichneten die Handwerkskammern einen

Rückgang.

 

2.800 außerbetriebliche Lehrstellen stehen ab September über das

Bund-Länder-Programm und das Landesergänzungsprogramm bereit. Darüber hinaus

gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Förderung von Ausbildung benachteiligter

Jugendlicher.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Domplatz 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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