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Staatssekretär Dr. Aeikens: Forstreform ist unverzichtbar
Einheitsforstamt ist bundesweit auf dem Rückzug

15.08.2005, Magdeburg – 124

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 124/05

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Pressemitteilung Nr.: 124/05

 

Magdeburg, den 12. August 2005

 

 

Staatssekretär Dr. Aeikens: Forstreform ist unverzichtbar

Einheitsforstamt ist bundesweit auf dem Rückzug

 

Umweltstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens hat sich verwundert über die heutige Pressemitteilung des Aktionsbündnis Wald gezeigt. Darin werde der falsche Eindruck erweckt, die Landesregierung zerschlage willkürlich den Forst und übrig bliebe eine handlungsunfähige Verwaltung. Der Staatssekretär betonte noch einmal die Notwendigkeit der Reform, angesichts des enormen jährlichen Zuschussbedarfs für den Forst. Aeikens:" Wer die Strukturreform schlecht redet, spielt den Befürwortern von Waldverkäufen in die Hände".

 

Trotz Beschäftigungssicherung führt die Forstreform zu Reduzierung und Halbierung der erforderlichen Zuschüsse in einem 8-Jahreszeitraum. Die Reform sei deshalb unverzichtbar, so Aeikens: "Wir haben überproportional viele Mitarbeiter in unserer Forstverwaltung. Wenn wir die alten Strukturen aber belassen, müssen wir für jeden Mitarbeiter, der in Rente geht einen Nachfolger einstellen. Mit den neuen Strukturen dagegen kommen wir auch mit weniger Beschäftigten aus. Wir setzten sofort Mitarbeiter, die in anderen Bereichen der Landesverwaltung benötigt werden, um." Deshalb können man sich nicht einfach hinstellen und behaupten, es gäbe keine überzeugenden Argumente für die Forststrukturreform.

 

Immer weniger Bundesländer organisieren ihre Forstverwaltungen in Einheitsforstämtern. Aeikens:" Das Einheitsforstamt ist ein Modell auf dem Rückzug. Für den Wald und alle Nutzer und Besitzer spielt es letztendlich überhaupt keine Rolle, wie die Betreuung verwaltungstechnisch organisiert wird. Hauptsache es funktioniert und ist bezahlbar."

 

Der Dialog mit dem Aktionsbündnis Wald zur Forststrukturreform war im vergangenen Jahr auf Initiative von Umweltministerin Petra Wernicke entstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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