Rehberger übergibt Zuwendungsbescheid
Burgenlandkreis errichtet am Mittelberg beiNebra das Erlebniscenter
?Himmelswege?
28.07.2005, Magdeburg – 112
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 112/05
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 112/05
Magdeburg, den 28. Juli 2005
Rehberger übergibt Zuwendungsbescheid
Burgenlandkreis errichtet am Mittelberg beiNebra das Erlebniscenter
¿Himmelswege¿
In Klein Wangen, unweit des
Fundorts der ¿Himmelsscheibe¿ auf dem Mittelberg bei Nebra, wird ein
Besucherzentrum errichtet. Baustart ist am 3. Oktober dieses Jahres. Bauherr
ist der Burgenlandkreis. Heute übergab Minister Dr. Horst Rehberger in Großjena
bei Naumburg einen Zuwendungsbescheid an Landrat Harri Reiche. Das Land sichert
darin eine fast 90-prozentige Förderung des Vorhabens zu, dessen Kosten sich
auf ca. 9 Millionen Euro belaufen. ¿Dieses Erlebniscenter wird inhaltlich und
architektonisch ein Touristenmagnet¿, versprach Rehberger. ¿Es ist der
archäologischen Sensation angemessen, die der Mittelberg offenbarte. Immerhin
ist die 3.600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra die älteste astronomisch
verlässliche Darstellung der engen Beziehung zwischen der Menschheit und dem
Weltall.¿
Nach einem internationalen Architekturwettbewerb
hat sich der Bauherr nach eingehender Beratung mit allen Beteiligten für den
Entwurf eines Züricher Architektenbüros entschieden. Gebaut wird ein überaus
zeichenhaftes Erlebniscenter in Form einer goldenen Barke, wie sie auch auf der
Himmelsscheibe dargestellt ist. Sie schwebt gleichsam über einem Sockel aus
Buntsandstein. Im langgeschnittenen Obergeschoss sind Ausstellungsräume untergebracht,
für die das Hallenser Landesmuseum für Vorgeschichte eine ¿begeisternde,
multimediale Darstellung¿ aller wichtigen Informationen zur Himmelsscheibe, zu
ihrem Fundort, zur Bronzezeit und zu anderen Sensationsfunden entlang der ¿Himmelswege¿
verspricht. Die Kosten des Besucherzentrums belaufen sich einschließlich der
multimedialen Präsentation auf rund 4,5 Millionen Euro. Der an der Fundstelle
zu errichtende Aussichtsturm kostet 850.000 Euro. Für die sonstigen
Erschließungsmaßnahmen sind 3,65 Mio Euro vorgesehen.
Die touristische
¿Himmelswege¿-Route soll nach der ¿Straße der Romanik¿, dem ¿Blauen Band¿ und
den ¿Gartenträumen¿ ein weiteres Tourismus-Highlight in Sachsen-Anhalt werden.
Die ¿Himmelswege¿ führen zu bislang vier Orten mit archäologisch sensationellen
Funden zur Menschheitsgeschichte. Neben dem Fundort der Himmelsscheibe gehört
dazu das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, wo auch das Original der
¿Himmelsscheibe¿ zu sehen ist, das 5.000 Jahre alte Steinkammergrab der
Dolmengöttin bei Langeneichstädt sowie das 7.000-jährige Sonnenobservatorium in
Goseck, dessen Rekonstruktion noch in diesem Jahr abgeschlossen sein wird.
Zum Erlebniscenter bei Klein
Wangen gehören auch neue Zuwegungen sowie der Bau von Parkplätzen für Pkw und
Busse. Mehrere Reiseveranstalter haben bereits ein starkes Interesse an Fahrten
zum Fundort der Himmelsscheibe signalisiert.
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