Förderbescheide für Bau einer Marina am
Geiseltalsee
Haseloff: Ehemaliger Tagebau hat beträchtliches touristisches Potenzial
12.07.2005, Magdeburg – 102
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 102/05
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 102/05
Magdeburg, den 12. Juli 2005
Förderbescheide für Bau einer Marina am
Geiseltalsee
Haseloff: Ehemaliger Tagebau hat beträchtliches touristisches Potenzial
Der künftige Geiseltalsee
bekommt eine Marina. Für den Bau hat heute Staatssekretär Dr. Reiner Haseloff
die Förderbescheide an die Stadt überreicht. Mit den Bauarbeiten kann jetzt
umgehend begonnen werden. Insgesamt werden 5,5 Millionen Euro in fünf
Teilprojekte investiert, die mit rund 4,4 Millionen Euro aus der Bergbausanierungsrichtlinie
aus Landesmitteln und EU-Geldern gefördert werden. Bei der Übergabe sagte
Haseloff: ¿Der entstehende Geiseltalsee, eingebettet in das idyllische
Saale-Unstrut-Gebiet, hat beträchtliches touristisches Potenzial für die ganze
Region. Mit der Marina werden die nötigen Voraussetzungen für eine touristische
Nutzung geschaffen.¿ Der Geiseltalsee ist auch Teil der wassertouristischen
Konzeption ¿Blaues Band¿.
Die ersten beiden Teilprojekte,
mit denen jetzt gestartet wird, umfassen den Aushub des künftigen Hafenbeckens
und die Gestaltung der Wege und Zufahrtsstraße, sowie die Medienanschlüsse. Die
Bauarbeiten starten bereits jetzt, da diese günstiger sind, wenn das Areal noch
nicht geflutet ist.
Der künftige Geiseltalsee ist
eines der größten sachsen-anhaltischen Bergbausanierungsprojekte. Seit 2003
wird er geflutet. Mit einer künftigen Wasserfläche von 18,4 km², die der See
spätestens 2010 erreicht haben wird, ist er der größte See Sachsen-Anhalts und
auch der größte künstliche See Deutschlands. In die Sanierung des ehemaligen
Tagebaurestlochs werden insgesamt rund 390 Millionen investiert werden.
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