Ernte von Wintergerste hat begonnen
07.07.2005, Magdeburg – 103
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 103/05
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Pressemitteilung Nr.: 103/05
Magdeburg, den 7. Juli 2005
Ernte von Wintergerste hat begonnen
Erste Landwirte haben in dieser Woche mit der Getreideernte in Sachsen-Anhalt begonnen. Vor allem auf leichten Böden in der Altmark und im Raum Anhalt wurde erste Wintergerste eingefahren. Wegen einsetzenden Regens mussten vielerorts die Druscharbeiten jedoch wieder eingestellt werden, so dass die meisten Betriebe ¿ auf trockene Witterung hoffend - erst in der kommenden Woche mit der Ernte beginnen wollen.
Erste regionale Meldungen:
Amtsbereich Altmark mit den Kreisen Stendal, Salzwedel, Jerichower Land
Die Ernte der Wintergerste hat auf leichten Standorten begonnen. Bedingt durch anhaltenden Frost im Frühjahr ist ein erhöhter Kleinkornanteil in der Wintergerste zu verzeichnen. Die Erträge liegen bei etwa 65 Dezitonnen je Hektar, was einem guten Durchschnittswert entspricht. Der Feuchtegehalt liegt im Durchschnitt bei 14 bis 16 Prozent.
Amtsbereich Anhalt mit den Kreisen Anhalt-Zerbst, Bernburg, Bitterfeld, Köthen und Wittenberg
Am Montag hat auf leichteren Standorten die Wintergerstenernte begonnen. In den Regionen Wittenberg, Bitterfeld, Köthen sowie Zerbst begannen erste Druscharbeiten. Der Landesbetrieb für Landwirtschaft und Gartenbau in Bernburg-Strenzfeld hat einen Probedrusch auf Grund noch zu hoher Kornfeuchte wieder abgebrochen. Zu Ertrags- und Qualitätsergebnissen können noch keine Aussagen getroffen werden. Die Druscharbeiten wurden wegen des einsetzenden Regens wieder eingestellt.
Für die Ernte anderer Getreidearten und Kulturen gibt es im Bereich Anhalt folgende erste Prognosen:
Fast überall werden im Weizen zunehmend Trockenschäden sichtbar. Bei noch grünen Beständen auf besseren Böden werden sich die aktuellen Niederschläge jedoch noch günstig auf den Ertrag auswirken, so dass keine generelle Prognose möglich ist.
Bei Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln wirkt sich der Regen positiv auf den weiteren Vegetationsverlauf aus. Durch teilweise extremen Mäusebefall in den Kulturen muss jedoch mit teils stärkeren Ernteverlusten gerechnet werden.
Seit etwa zwei Wochen werden Frühkartoffeln geerntet, wobei es sich nur um eine insgesamt geringe Anbaufläche handelt, so dass noch keine repräsentativen Aussagen zum Ertrag für den Amtsbereich getroffen werden können.
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