Innenminister Klaus Jeziorsky:
Personalkonzept der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge
sichert hohes Ausbildungsniveau
05.07.2005, Magdeburg – 312
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 312/05
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 312/05
Magdeburg, den 5. Juli 2005
Innenminister Klaus Jeziorsky:
Personalkonzept der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge
sichert hohes Ausbildungsniveau
Innenminister
Klaus Jeziorsky hat heute dem Kabinett das Personalkonzept der Brandschutz- und
Katastrophenschutzschule Heyrothsberge vorgelegt.
¿Das Land
Sachsen-Anhalt unterhält am Standort Heyrothsberge die Brandschutz- und
Katastrophenschutzschule als zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des
Landes, an der jährlich ca. 3.500 Lehrgangsteilnehmer unterrichtet werden¿, so
Jeziorsky.
Aufgrund
der rasanten Fortentwicklung des Verkehrs, der Industrie sowie des Umgangs mit
gefährlichen Stoffen seien die Anforderungen an Einsatz- und Führungskräfte im
Brand- und Katastrophenschutz enorm gestiegen. Dieser Trend, der im Übrigen
bundesweit zu verzeichnen sei, halte seit über zehn Jahren an und bedinge eine
stetige Anpassung durch eine entsprechend intensivere und vielschichtigere Aus-
und Fortbildung. Auch aus diesem Grund seien in den vergangenen Jahren rund 20
Mio. Euro in den Standort investiert worden, um die Möglichkeiten
für ein realitätsnahes Üben und eine zeitgemäße Aus- und Fortbildung nachhaltig
zu sichern. Im Mai dieses Jahres seien diese Maßnahmen abgeschlossen worden, so
dass das Land jetzt über hochmoderne und leistungsfähige Übungs- und
Trainingsanlagen für den Brand- und Katastrophenschutz verfüge.
Innenminister Klaus Jeziorsky: ¿Moderne
Technik allein bringt aber noch keinen Ausbildungserfolg. Engagiertes und
qualifiziertes Personal ist ebenso ein unabdingbarer Baustein für ein
erfolgreiches Wirken. Die BKS Heyrothsberge befindet sich jedoch z. Z. in der
schwierigen Situation, dass ein Großteil des Lehrpersonals aufgrund seines
Lebensalters nicht mehr die speziellen arbeitsmedizinischen Voraussetzungen für
die praktische Aus- und Fortbildung erfüllt. Dies betrifft insbesondere die
körperliche Feuerwehrtauglichkeit in bezug auf Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
sowie die Atemschutz- und Höhentauglichkeit.¿ Die BKS Heyrothsberge könne ihre
Aufgaben mittel- und langfristig aber nur dann weiter auf qualitativ hohem und
praxisgerechten Niveau erfüllen, wenn ihr auf Dauer ausreichend qualifiziertes
und leistungsfähiges Personal zur Verfügung stehe.
Jeziorsky:
¿Es wurde deshalb ein Personalkonzept entwickelt, das die dauerhafte Aufrechterhaltung
der Arbeits- und Leistungsfähigkeit der BKS Heyrothsberge gewährleistet. Wir
brauchen verstärkt qualifizierte Nachwuchskräfte aus Sachsen-Anhalt für den
Einsatz als Lehrpersonal, um die aktuelle Personalstärke von 70 Stellen auch in
der Zukunft zu gewährleisten. Dafür müssen mehr Laufbahnbewerber des feuerwehrtechnischen
Dienstes ausgebildet werden, die anschließend in den Landesdienst übernommen
werden können.¿
Das nun vom Kabinett zur Kenntnis genommene
Personalkonzept gebe der BKS Heyrothsberge Planungssicherheit für die weitere
Entwicklung und sichere nachhaltig eine praxis- und bedarfsorientierte Aus- und
Fortbildung im Brand- und Katastrophenschutz. Damit leiste das Land auch einen
konkreten Beitrag zur Unterstützung der Gemeinden und Landkreise bei der
Schaffung leistungsfähiger Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten. Die
nachhaltige Personalentwicklung der BKS Heyrothsberge sei eine gute Investition
in die Zukunft, die mittelbar allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes zu Gute
kommen werde.
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