Wissenschaftszentrum in Wittenberg gegründet/
Ministerpräsident Böhmer fordert Aufgeschlossenheit gegenüber neuen
Technologien
29.06.2005, Magdeburg – 300
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 300/05
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 300/05
Magdeburg, den 29. Juni 2005
Wissenschaftszentrum in Wittenberg gegründet/
Ministerpräsident Böhmer fordert Aufgeschlossenheit gegenüber neuen
Technologien
Mit einer Festveranstaltung wurde
heute das Wissenschaftszentrum Land Sachsen-Anhalt in Wittenberg (WZW)
gegründet. In seiner Rede auf der Gründungsveranstaltung in der Wittenberger
Stiftung Leucorea betonte Ministerpräsident Böhmer, Deutschland könne seine
Wettbewerbsfähigkeit auf wichtigen Zukunftsfeldern nur erhalten, wenn seine
Bürgerinnen und Bürger Neuem wie etwa der Gentechnologie aufgeschlossen gegenüberstünden.
Es passe nicht zusammen, den Verlust von Arbeitsplätzen in traditionellen
Branchen zu beklagen und zugleich das Entstehen neuer Beschäftigung im
Hochtechnologiebereich durch übertriebene Bedenken zu verhindern.
Der Ministerpräsident benannte
wichtige Ziele der Forschungspolitik der Landesregierung. Dazu zählten die
Abstimmung von Forschungsschwerpunkten zwischen den Hochschulen und
außeruniversitären Forschungseinrichtungen und eine stärker
anwendungsorientierte Forschung. Diesem Ziel diene neben der Exzellenzoffensive
für die Hochschulen des Landes auch das Wissenschaftszentrum. Es solle sowohl
Wissenschaft und Forschung im Land fördern wie die Zusammenarbeit von Hochschulen,
außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Politik in
Forschungsfragen verbessern. Darüber hinaus werde das Zentrum die
Landesregierung in wissenschaftspolitischen Fragen beraten und Empfehlungen zu
Forschungsstrategien und ¿schwerpunkten geben. Dazu gehörten auch Empfehlungen
zur Vergabe von Forschungsgeldern und die fördertechnische Abwicklung solcher
Projekte.
Böhmer zog eine positive Bilanz
des 2003 begonnenen Umbaus der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt. Mit dem
Abschluss von Zielvereinbarungen, dem Abbau von Doppelangeboten und der
Schärfung der Forschungsprofile sei ein wichtiger Schritt getan worden, um die
Hochschulen des Landes fit für die Zukunft zu machen.
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