Ministerpräsident Böhmer bei Eröffnung der
Ausstellung zur IBA Stadtumbau 2010: Labor Ostdeutschland liefert neue Profile
für Stadtentwicklung
14.06.2005, Magdeburg – 265
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 265/05
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 265/05
Magdeburg, den 13. Juni 2005
Ministerpräsident Böhmer bei Eröffnung der
Ausstellung zur IBA Stadtumbau 2010: Labor Ostdeutschland liefert neue Profile
für Stadtentwicklung
Ministerpräsident Prof. Dr.
Wolfgang Böhmer hat heute in der
Berliner Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt die Ausstellung ¿Die anderen
Städte. STADT UMBAU 2010¿ eröffnet. Der Regierungschef kündigte hierbei an,
dass bis zur Internationalen Bauausstellung 2010 in Sachsen-Anhalt Modellvorschläge
und neue Profile für die Stadtentwicklung erarbeitet werden, die auch von
anderen Städten in Deutschland und
Europa aufgenommen werden können.
Der Ministerpräsident hob
hervor, dass angesichts des drastischen demografischen Wandels und der
schrumpfenden Städte in Ostdeutschland eine Koordination des Stadtumbaus
notwendig sei. Das Land Sachsen-Anhalt habe gemeinsam mit den Kommunen
frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um neue Profile und tragfähige Lösungen für die
Stadtentwicklung zu erarbeiten. Hierzulande beteiligen sich 17 Städte mit
eigenen Gestaltungs- und Planungsvorschlägen am Stadtumbau-Projekt.
So seien von 2002 bis 2004 über
20.000 leerstehende und nicht mehr benötigte Wohnungen in Sachsen-Anhalt
abgerissen worden. Bis 2010 sollen insgesamt 70.000 leerstehende Wohnungen
zwischen Arendsee und Zeitz vom Wohnungsmarkt genommen werden.
Das Land Sachsen-Anhalt, so
Böhmer, werbe dafür, die Attraktivität des innerstädtischen Bauens, Wohnens und
Lebens zu erhöhen. So habe die Landesregierung
u.a. jüngst ein Darlehensprogramm auf den Weg gebracht, das jungen Familien und
Paaren erleichtern soll, Wohneigentum in Stadtkernen zu erwerben.
Der Ministerpräsident betonte,
dass die Internationale Bauausstellung Staudtumbau 2010 geeignet sei, durch die
gesammelten Erfahrungen beim Stadtumbauprozess aus dem ¿Labor¿ Sachsen-Anhalt
überzeugende und kreative Lösungsvorschläge anzubieten.
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