Für sauberes Wasser in Sachsen-Anhalt - Gründung des Saale-Mulde-Gewässerforums
26.04.2005, Halle (Saale) – 34
- Landesverwaltungsamt
Landesverwaltungsamt ¿ Pressemitteilung Nr. 34/2005
Landesverwaltungsamt ¿ Pressemitteilung Nr. 34/2005
Halle (Saale), den 22. April 2005
Das Landesverwaltungsamt (LVwA) informiert
Für sauberes Wasser in Sachsen-Anhalt - Gründung des Saale-Mulde-Gewässerforums
¿Wasser ist
keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt
und entsprechend behandelt werden muss ...¿ dieser Auszug aus der europäischen
Wasserrahmenrichtlinie unterstreicht die Bedeutung eines grenzüberschreitenden
Gewässerschutzes in ganz Europa.
Zur
Umsetzung der Richtlinie gründete sich am 12. April 2005 in
einer ersten Zusammenkunft im Landesverwaltungsamt das Saale-Mulde-Gewässerforum
(Forum Süd) für die Flussgebiete der Saale, Mulde, Elbe und Schwarzen Elster.
Im
Forum arbeiten Vertreter der
Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz, Forst- und Fischereiwirtschaft,
aber auch der Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft zusammen.
Zweimal im Jahr wollen sich
die Experten treffen, um über das Umsetzungskonzept der Wasserrahmenrichtlinie
in Sachsen-Anhalt und die Ergebnisse der aktuellen Bestandsaufnahme zum Zustand
der Gewässer in den betroffenen Flussgebieten zu beraten. Das Fachwissen
stellen sie dann den für die
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zuständigen Behörden, insbesondere dem
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, dem Landesverwaltungsamt sowie dem
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft zur Verfügung.
Aufgaben
des Gewässerforums sind der Austausch von fachlichen Informationen und
Standpunkten. Außerdem setzt sich das Forum mit Fragestellungen und Problemen
auseinander, die für die Umsetzung der Richtlinie von regionaler Bedeutung
sind.
¿Das
Gewässerforum ist ein gutes Instrument, um voneinander profitieren zu können.
Die Verwaltung kann ihre Vorstellungen der Öffentlichkeit präsentieren und
umgekehrt, so dass ein reger Informationsaustausch stattfindet, der für beide
Seiten von Nutzen ist¿, so Gert Zender, zuständiger Abteilungsleiter der
Abteilung Umwelt und Landwirtschaft.
Hauptziel der
Wasserrahmenrichtlinie ist es, bis zum Jahr 2015 alle Flüsse und Seen sowie das
Grundwasser in Eoropa in einen guten Zustand zu bringen.
Erreicht werden soll das insbesondere durch den Schutz und die Verbesserung der
Ökosysteme, eine nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen, die Verringerung und
letztendlich Vermeidung der Einleitung von gefährlichen Stoffen in die Gewässer
sowie die Reduzierung der Verschmutzung des Grundwassers. Außerdem sollen die
Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren vermindert werden.
Dafür werden durch das Forum Empfehlungen zur Vorbereitung und Umsetzung
einzelner Arbeitsschritte und Maßnahmen erstellt.
Die Überwachung der
Gewässer sowie die Überprüfung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme sind
Aufgaben, die als Schwerpunkte für die nächste Zusammenkunft des Forums im
Herbst gesetzt werden.
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