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Haseloff übergibt Schöpfwerk ?Gelbes Wasser?
Stadtsicherung von Bitterfeld gut voran gekommen ? Wasser hat keine Chance

21.04.2005, Magdeburg – 52

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 052/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 052/05

 

 

 

Magdeburg, den 20. April 2005

 

 

 

Haseloff übergibt Schöpfwerk ¿Gelbes Wasser¿

Stadtsicherung von Bitterfeld gut voran gekommen ¿ Wasser hat keine Chance

 

 

 

Mit der heutigen Übergabe des Schöpfwerkes ¿Gelbes Wasser¿ in Bitterfeld

sind die Arbeiten zur Sicherung der Stadt gegen steigendes Grundwasser ein

gutes Stück voran gekommen. Das Schöpfwerk sichert im Falle von Hochwasser das

Abfließen des Wassers in die Leine. Rund 400.000 Euro wurden dafür investiert.

 

 

 

Mit der Einstellung der Tagebaue und der Flutung der Goitsche steigt in

Bitterfeld seit Jahren das Grundwasser wieder an. Anfang 2003 wurde deshalb

damit begonnen, gefährdete Gebiete in Bitterfeld dauerhaft gegen Grundwasser zu

sichern. ¿Bis einschließlich 2007 werden zum Schutz der Region insgesamt mehr

als 37 Millionen Euro ausgegeben, sagte Staatssekretär Dr. Reiner Haseloff

heute in Bitterfeld. Die Gelder kommen von Bund, Land, EU und der Stadt

Bitterfeld.

 

 

 

Die Sanierung der Tagebaulandschaften in Ostdeutschland gilt als das

größte Umweltprojekt Europas. In Sachsen-Anhalt sind die Arbeiten bereits zu 87

Prozent abgeschlossen, die Flutungen aller Restlöcher sind begonnen. In

Sachsen-Anhalt wurden bisher Sanierungsleistungen von 1,4 Milliarden Euro

erbracht. Für 2005 sind insgesamt rund 43 Millionen Euro eingeplant. In die

Goitzsche bei Bitterfeld wurden bislang mehr als 260 Millionen Euro investiert.

Hier ist eines der schönsten Naherholungsgebiete im südlichen Sachsen-Anhalt

entstanden.

 

 

 

Hintergrund

 

Das so genannte ¿Gelbe Wasser¿ bei Bitterfeld

entstand nach einem großen Hochwasser 1473. Seine gelb-rostige Einfärbung wird

durch einen höheren Eisen-Ionen-Anteil verursacht.

 

 

 

Die durch Chemie und Bergbau geprägte Region

Bitterfeld gilt als Sachsen-Anhalts größter Altlasten-Sanierungsfall.

Zusätzliche Probleme brachte die unplanmäßige Flutung des Restloches Goitsche

binnen weniger Tage beim Hochwasser 2002. Mehrere Brunnenriegel (76 Brunnen)

und eine Vertiefung von natürlichen Oberflächengewässern sollen zu einem dauerhaften

Absinken des Wasserstands führen. Jährlich mehr als vier Millionen Kubikmeter

Grundwasser sollen so aus dem Boden geholt werden. Der Wasserstand der Goitsche

wird bei konstant 75 Meter über dem Meeresspiegel gehalten.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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