Italienischer Investor SOFIDEL schafft 220
Arbeitsplätze
1. Spatenstich für Delipapier im Industrie- und Gewerbepark Arneburg
21.04.2005, Magdeburg – 51
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 051/05
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 051/05
Magdeburg, den 20. April 2005
Italienischer Investor SOFIDEL schafft 220
Arbeitsplätze
1. Spatenstich für Delipapier im Industrie- und Gewerbepark Arneburg
Mit dem heutigen 1. Spatenstich
im Industrie- und Gewerbepark Arneburg beginnt der Bau einer Papierfabrik. Die
Delipapier GmbH Arneburg investiert auf einer Fläche von 30 Hektar rund 100
Millionen Euro. Die Inbetriebnahme des Hygienepapier-Werks mit 220 Arbeitsplätzen
und einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen ist für Ende 2006 geplant.
Minister Dr. Horst Rehberger
vollzog den 1. Spatenstich gemeinsam mit dem Präsidenten der Investorengruppe
SOFIDEL, Luigi Lazzareschi. Bei einer Italienreise mit Unternehmern aus
Sachsen-Anhalt hatte Rehberger 2004 im Gespräch mit der SOFIDEL-Spitze wichtige
Details der geplanten Ansiedlung geklärt. ¿Natürlich waren die Fördermittel für
derartige Investitionen in Sachsen-Anhalt ein gewichtiger Grund für die
Standort-Entscheidung des Investors¿, sagte Rehberger. ¿Gravierender waren
jedoch die großen logistischen Vorteile des Standorts: die unmittelbare Nähe
zum neuen Zellstoffwerk, der hervorragend erschlossene Industrie- und
Gewerbepark, die gute Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Wasserweg
sowie die schnelle, unbürokratische Bearbeitung aller Anliegen und aller
erforderlichen Unterlagen durch Land, Landkreis und Kommune. Wir haben immer
schon gesagt, dass das neue Zellstoffwerk eine starke Sogwirkung auf Investoren
ausübt, und ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzte Firmenansiedlung im
Gewerbepark Arneburg sein wird.¿
Für die SOFIDEL-Gruppe mit Sitz
in Porcari-Lucca (Italien) ist die Delipapier GmbH Arneburg die erste deutsche
Anlage. SOFIDEL produziert und verkauft Produkte aus Hygienepapier, vom
Toilettenpapier über Taschentücher bis zu Hand- und Wischtüchern. Zurzeit hat
die Gruppe mit Produktionsbetrieben in Italien, Frankreich, Polen und Wales
nach eigenen Angaben ein jährliches Produktionspotenzial von über 410.000
Tonnen. Der Umsatz beträgt 550 Mio Euro. Die Firma beschäftigt über 1.800
Mitarbeiter. Allein in Italien hat die SOFIDEL-Gruppe acht Papierfabriken und
Anlagen. 1999 erfolgte die erste Auslandsinvestition in Frankreich.
Die Delipapier GmbH Arneburg
bezieht den meisten Zellstoff für die Produktion von Taschentüchern,
Servietten, Toiletten- und Küchenpapier vom der benachbarten Zellstofffabrik,
die im Sommer 2004 den Betrieb aufgenommen hatte. Zwischen der Zellstoff
Stendal GmbH und Delipapier wurde dazu eine Vereinbarung über die
Zellstoff-Lieferung abgeschlossen.
Erst vor vier Wochen hat die
italienische Kartogroup in Leuna eine Fabrik zur Produktion von Hygienepapier
eingeweiht. In dem rund 90 Millionen Euro teuren Werk haben 154
Menschen Arbeit gefunden, die meisten von ihnen kamen aus der Erwerbslosigkeit.
Bis zu 60.000 Tonnen Papier können hier jährlich produziert und zu Küchenrollen
und Toilettenpapier verarbeitet werden. Die Investoren aus der Toskana denken
bereits über eine Verdopplung der Kapazität nach.
Zu den zellstoffverarbeitenden
Betrieben, die sich in den letzten drei Jahren in Sachsen-Anhalt angesiedelt
haben bzw. ihre Produktion beträchtlich erweitert haben, zählen auch Nice-Pak
Osterweddingen, Roba Packaging in Zorbau bei Weißenfels und APA Aschersleben.
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