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Olbertz: Frühzeitige Vorbereitung des neuen
Schuljahres ist Schwerpunktaufgabe

12.04.2005, Magdeburg – 132

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 132/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 132/05

 

 

 

Magdeburg, den 12. April 2005

 

 

 

Olbertz: Frühzeitige Vorbereitung des neuen

Schuljahres ist Schwerpunktaufgabe

 

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat in

der heutigen Kabinettssitzung über den Stand der organisatorischen

Vorbereitungen für das kommende Schuljahr 2005/06 und wichtige Aufgabenfelder

der Schulpolitik berichtet. Olbertz: ¿Die Organisation eines neuen Schuljahres

ist für die Schulen, für die Lehrkräfte, aber auch für die Schulbehörden eine

große Herausforderung und verlangt neben der rechtzeitigen Planung ein

erhebliches Engagement aller Beteiligten.¿ Hier sei aus den Erfahrungen beim

Start des laufenden Schuljahres einiges zu lernen gewesen. Im Mittelpunkt der

Aufmerksamkeit stünde die Absicherung der Unterrichtsversorgung an allen

Schulen, für die weiterhin ca. 102,5% angestrebt würden. Mit Blick auf die anhaltende

Mangelfachsituation und das steigende Durchschnittsalter der Lehrkräfte halte

die Landesregierung trotz des Personalüberhangs an der Neueinstellung von 150

Lehrkräfte vor allem für die Mangelfächer fest.

 

Das Landesverwaltungsamt hat in Abstimmung mit dem

Kultusministerium einen Maßnahmeplan zur personellen Sicherstellung der

Unterrichtsversorgung für das Schuljahr 2005/06 erarbeitet, der die Grundlage

für die Vorbereitung eines reibungslosen Schuljahresbeginns bildet. In Zusammenhang

mit der Zusammenlegung oder Schließung von Schulen werden zum neuen Schuljahr

etwa 1500 Lehrkräfte anderen Schulen zugewiesen. Nur 700 müssen dabei den

Dienstort wechseln. Die Zuordnung ist bis auf wenige Einzelfälle bereits seit

Februar abgeschlossen. Zur Absicherung des Ganztagsschulprogramms werden etwa

60 pädagogische Mitarbeiter von Grundschulen an die Ganztagsschulen versetzt.

Die Ausschreibung hierzu ist bereits erfolgt.

 

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche

Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung entwickelt und zum Teil bereits umgesetzt.

Beispielhaft nannte der Kultusminister die Stärkung der schulformbezogenen Bildungsgänge

- insbesondere des haupt- und realschuIbezogenen Unterrichts - die Einführung

von Bildungsstandards, niveaubestimmende Aufgaben und Vergleichsarbeiten, die

Rahmenrichtlinien und die Lehrplanarbeit, die verbindliche Fortbildung der

Lehrkräfte, Evaluation und die Erweiterung der Selbständigkeit der Schulen.

Diese Bemühungen um die Qualitätsverbesserung wird das Kultusministerium auch

im Schuljahr 2005/06 fortsetzen.

 

Für die staatliche Lehrerfortbildung sind folgende

schulformübergreifende Fortbildungs­schwer­punkte festgelegt worden:

Bildungsstandards; Schulkooperation einschließlich Förderzentren, Kooperation

Schule-Wirtschaft; Inhalte und Gestaltung von Ganztagsschulen; Medienerziehung

und Medienkompetenz; Schulmanagement sowie die Arbeit mit Schulprogrammen.

Besonderes Gewicht erhält die Fortbildung für den Englischunterricht in der

Grundschule und für die Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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