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Zur Situation auf dem Arbeitsmarkt Gemeinsame
Projekte sollen Arbeitslosenlängerfristig Beschäftigung bieten

31.03.2005, Magdeburg – 40

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 040/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium

für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 040/05

 

 

 

Magdeburg, den 31. März 2005

 

 

 

Zur Situation auf dem Arbeitsmarkt Gemeinsame

Projekte sollen Arbeitslosenlängerfristig Beschäftigung bieten

 

 

 

Der von Arbeitsmarktexperten prognostizierte

erneute Anstieg der Arbeitslosenzahlen im März hat sich zwar nicht bestätigt.

Dennoch bleibt die Situation trotz des leichten Rückgangs der Arbeitslosenquote

Sachsen-Anhalts im März für Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger kritisch.

Die erfolgreichen Bemühungen der Landesregierung um neue Industrie-Ansiedlungen

mit zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen werden nach wie vor konterkariert durch

weiteren Arbeitsplatzabbau in anderen Wirtschaftsbereichen.

 

 

 

Das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit hat

in den letzten Wochen intensive Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit, den

Landkreisen, Kommunen, Kammern und Wirtschaftsverbänden geführt. Dabei wurden

gezielte Maßnahmen zur Beschäftigung von Alg-2-Empfängern vereinbart.

Hauptanliegen dabei ist eine längerfristige Eingliederung in den 1.

Arbeitsmarkt. Rehberger erhofft sich jetzt eine schnelle Wirksamkeit dieser

gemeinsamen Projekte. Er verweist zugleich auf die ungebremsten Aktivitäten der

Landesregierung zur Ansiedlung neuer Unternehmen. Dazu gibt es derzeit Erfolg

versprechende Verhandlungen.

 

 

 

Rehberger macht darauf aufmerksam, dass die

Arbeitslosen-Statistik gegenwärtig noch mit äußerster

Vorsicht wegen des mit Hartz IV verbundenen Systemwechsels zu

interpretieren ist: Sicher kann man sich aber sein, dass der Anstieg der Zahlen

gegenüber dem Vorjahresstand in Höhe von ca. 19.300 Personen ausschließlich darauf

zurückgeführt werden kann, dass weniger Arbeitslose an

arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen als vor einem

Jahr. Daher kommt es nun darauf an, dass die

neuen Instrumente verantwortungsvoll genutzt werden und die

Arbeitslosen schnell in die Maßnahmen zugewiesen werden.

 

 

 

 

 

 

 

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