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Dr. Horst Rehberger zieht Zwischenbilanz:?
Starker Auftrieb im Gründungsgeschehen durch unsere Existenzgründungsoffensive
ego.?

02.03.2005, Magdeburg – 28

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 028/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 028/05

 

 

 

Magdeburg, den 2. März 2005

 

 

 

Dr. Horst Rehberger zieht Zwischenbilanz:¿

Starker Auftrieb im Gründungsgeschehen durch unsere Existenzgründungsoffensive

ego.¿

 

 

 

 

 

Die vor zwei Jahren neu

gestartete Existenzgründungsoffensive ego. hat das Gründungsgeschehen in

Sachsen-Anhalt deutlich belebt. Das spiegelt sich am stärksten in der

Entwicklung der Selbstständigenquote wider, sagte Minister Dr. Horst Rehberger

vor Journalisten. In den letzten beiden Jahren ist die Quote immerhin 6,6

Prozent im Jahr 2002 auf 8,4 Prozent im Jahr 2004 gestiegen. ¿Unternehmerische

Selbstständigkeit bringt trotz aller Probleme auch sehr interessante

Perspektiven. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend in Sachsen-Anhalt durch¿,

kommentierte Rehberger die erfreuliche Entwicklung.

 

 

 

Auch im positiven Trend der

Gewerbeanmeldungen sieht der Minister einen aussagekräftigen Beleg für den

Erfolg der Gründungsoffensive. Im Vorjahr gab es in Sachsen-Anhalt 25.070

Gewerbeanmeldungen, 5.430 bzw. 28 Prozent mehr als 2003. Das ist die bislang

beste Jahresbilanz seit dem Ende des Wende-Booms 1995. Der Positiv-Saldo

zwischen An- und Abmeldungen stieg auf 7.380. Erstmals seit mehreren Jahren

wuchs 2004 dadurch auch die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt wieder ¿

um rund 1.000 Personen.

 

 

 

Die

ego.-Existenzgründungsoffensive kann sich, wie Rehberger betonte, inzwischen

auf ein gut organisiertes Netzwerk stützen. In allen Landkreisen, in den

kreisfreien Städten, an den Hochschulen und in den Kammern und Verbänden wirken

ego.-Beauftragte als Ansprechpartner für potenzielle Existenzgründer. Sie haben

sich zugleich bewährt als Initiatoren für Projekte zur qualifizierten Betreuung

und Förderung von Gründern. Auf Gründertagen und Gründerbörsen beraten

Wirtschaftsförderer, Banken, Sparkassen, die Bundesagentur für Arbeit,

Vertreter der Kammern, Wirtschaftssenioren, Rechtsanwälte, Steuerberater und

Bildungsträger die künftigen Firmengründer. Regionale Netzwerke wie zum

Beispiel in Stendal geben dem Gründungsgeschehen starke Impulse.

 

 

 

Zur Stärkung der

Unternehmensnachfolge wurde gemeinsam mit Kammern und Freien Berufen ein

¿Ideenwettbewerb Unternehmensnachfolge in Sachsen-Anhalt¿ ausgeschrieben. Im

Frühjahr 2005 startet dieses Modellprojekt. Ziel ist es, innerhalb der

zweijährigen Laufzeit bis zu 40 erfolgreiche Unternehmensnachfolgen zu

initiieren und ein landesweites Netzwerk Unternehmensnachfolge aufzubauen.

 

 

 

Für die wirtschaftliche

Entwicklung Sachsen-Anhalts besonders bedeutsam sind Gründungen in forschungs-

und technologieintensiven Wirtschaftszweigen. Dazu zählen Ausgründungen aus

Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Gründer in diesen Bereichen benötigen

ein hohes Maß an fachlicher und unternehmerisch-kaufmännischer Qualifikation.

Das setzt besonders qualifizierte Beratung und kompetente Begleitung voraus.

Gemeinsam mit der KfW-Mittelstandsbank bereitet das Wirtschaftsministerium ein

Coaching-Landesprogramm für Existenzgründer für junge, innovative Unternehmensgründungen

vor. Das Business Angel Netzwerk, das vor einer Woche gegründet wurde, ist

ebenfalls speziell für diesen Gründungsbereich prädestiniert. ¿Wir wollen

Absolventen mit Gründerpotenzial im Lande halten. Dafür schaffen wir beste

Rahmenbedingungen¿, sagte Rehberger.

 

 

 

Er verwies in diesem

Zusammenhang auch auf Alumni-Netzwerke und Mentorenprogramme, landesweite

Businessplan-Wettbewerbe wie ¿Existenzgründung von Jungingenieuren und

Förderung von Ingenieurkarrieren in Sachsen-Anhalt¿. Die Hochschule

Magdeburg-Stendal ist Projektträger eines Hochschul-Netzwerks. Noch in diesem

Jahr startet an der Universität Magdeburg das Projekt ¿Impuls-Netzwerk

Sachsen-Anhalt¿ zur Unterstützung von Hochschul-Ausgründungen.

 

 

 

Wie Rehberger informierte,

werden am 21. April in Magdeburg die vier besten Landkreise und kreisfreien

Städte in der ego.-Offensive 2004 mit hohen Geldpreisen geehrt. Am 28. April

folgt die Auszeichnungsveranstaltung für die drei erfolgreichsten Universitäten

und Fachhochschulen.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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