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Kabinett beschließt Anmeldung von 125 Mio.
Euro für den Hochschulbau

18.01.2005, Magdeburg – 17

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 017/05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 017/05

 

 

 

Magdeburg, den 18. Januar 2005

 

 

 

Kabinett beschließt Anmeldung von 125 Mio.

Euro für den Hochschulbau

 

Im Ergebnis der heutigen Kabinettssitzung kann die von Kultusminister

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz vorgelegte Anmeldung zum 35. Rahmenplan für den

Hochschulbau ins parlamentarische Verfahren übergeben werden. Der Rahmenplan

hat eine Laufzeit von 2006 bis 2009. Mit den jährlich fortzuschreibenden Rahmenplanbeschlüssen

werden die Mittel des jeweils ersten Jahres festgelegt.

 

Ingesamt werden durch den heutigen

Kabinettsbeschluss für das Jahr 2006 Mittel in Höhe von 125 Mio. ¿ für den

Hochschulbau angemeldet. Darüber hinaus stehen 2006 noch ca. 21 Mio. ¿ aus dem

Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung als Kofinanzierungsmittel zur Verfügung.

Neben den Hochschulbaumaßnahmen sind die Beschaffungen von Großgeräten und

Büchergrundbeständen sowie Planungsaufgaben nach dem

Hochschulbauförderungsgesetz förderfähig und damit Bestandteil des Rahmenplanes.

 

Die geplanten Bauvorhaben wurden qualitativ

und quantitativ an die neue Hochschul­struktur angepasst. Mit den

Bauinvestitionen werden Schwerpunktbildungen und Profilierungen an den

Hochschulen unterstützt. Wie schon im Jahr 2005 haben auch im Jahr 2006 die

Bauvorhaben mit Beteiligung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

(EFRE) höchste Priorität.

 

Zu den wichtigsten Bauvorhaben, die 2006

begonnen werden, zählen:

 

·

Forschungsverfügungsgebäude für die Material- und Biowissenschaften einschließlich

Landwirtschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

·

Erwerb und Einbau eines NMR-Spektrometers für die Martin-Luther-Universi­tät

Halle-Wittenberg

 

·

Laborgebäude für die Verfahrens- und Systemtechnik der

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

·

Ersatzbau für das Bettenhaus II der Medizinischen Fakultät der

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

Laufende Vorhaben bzw. 2005 zu beginnende

Projekte betreffen u.a.:

 

·

Neubau des Institutsgebäudes Biologie der Otto-von-Guericke-Universität

Mag­­de­burg

 

·

Sanierung des Hauses 10 der Universitätskinderklinik der

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

·

Sanierung des Campus der FH Merseburg

 

·

Herrichtung der Bibliothek (1,7 Mio. ¿) als letzte Maßnahme zur

Fertigstellung der 1. Ausbaustufe in Dessau für die HS Anhalt

 

Auch mittelfristig (Baubeginn ab 2007/08) sind wichtige Vorhaben im

Rahmenplan vorgesehen. Dazu gehört laut Kultusminister Olbertz der Ausbau des

Hochschulstandortes Stendal. Für den dort geplanten Ausbau der

Tauentzienkaserne sind in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt 4,7 Mio. ¿

vorgesehen. Für die Hochschule Anhalt sollen in Köthen ein Hörsaalgebäude für

ca. 2 Mio. ¿ und in Bernburg die Bibliothek für ca. 2,2 Mio. ¿ saniert werden.

Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist das Geistes- und Sozialwissenschaftliche

Zentrum für die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Kosten in Höhe

von 37 Mio. ¿, für das ein Standortvergleich vorgenommen wird. Für die

Hochschule Kunst und Design ist der Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit ca. 8

Mio. ¿ vorgesehen.

 

Kultusminister Olbertz bewertete die Anmeldung zum 35. Rahmenplan als

Sicherung der notwendigen Weiterentwicklung der Hochschullandschaft

Sachsen-Anhalts. Zu­gleich zeigte er sich besorgt um die Zukunft der

Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau zwischen Bund und Ländern: "Um die

Hochschulen des Landes entsprechend der Hochschulstrukturplanung bei ihrer

Profilbildung zu unterstützen und international konkurrenzfähige

Leistungsstandards zu halten, muss der Auf- und Ausbau der Hochschulen und

Forschungseinrichtungen forciert werden. Hier darf sich der Bund nicht aus

seiner Verantwortung ziehen.¿

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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