Sanierung der Grube Teutschenthal gut
vorangekommen
Ehemaliger Kalibergbau birgt heute kaum noch Gefahren
13.01.2005, Magdeburg – 2
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 002/05
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 002/05
Magdeburg, den 13. Januar 2005
Sanierung der Grube Teutschenthal gut
vorangekommen
Ehemaliger Kalibergbau birgt heute kaum noch Gefahren
Mehr als acht Jahre nach dem schweren Gebirgsschlag sind die
Sanierungsarbeiten im Grubenfeld Teutschenthal gut voran gekommen. Davon konnte
sich Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister, der heute den ehemaligen Kalibergbau
besuchte, ein Bild machen. ¿Die Hohlräume bergen heute kaum noch Gefahren¿, so
der Minister. Die Verfüllung der untertägigen Gruben komme gut voran. Arbeiten
die nach dem Gebirgsschlag zur Sicherung notwendig waren, sind fast vollständig
abgeschlossen, so auch ein 3,5 km langer Verbindungsschacht zwischen den
Grubenfeldern Teutschenthal und Angersdorf. Die Strecke in 700 Metern Tiefe
wird die Arbeitsbedingungen für die mit der Verfüllung der Stollen
Beschäftigten entscheidend verbessern.
Die Sanierung des Schachtes in Angersdorf und die Auffahrung der
Verbindungsstrecke kosten insgesamt 15 Millionen Euro, davon werden 8,4 aus dem
Altlastenfond getragen.
Der ehemalige Kalibergbau ist seit Jahrzehnten eines der größten
geologischen Probleme Sachsen-Anhalts. Mit der Sanierung des Feldes bei
Teutschenthal ist unter anderem das Verfüllen von gut 12 Millionen Kubikmetern
Hohlraum verbunden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 50 Millionen Euro, wovon
32 Millionen durch das Land aufgebracht werden. Bei dem Gebirgsschlag, der eine
Stärke von bis zu 5,5 auf der Richter-Skala erreichte, stürzten weite Teile des
1982 still gelegten ehemaligen Salzbergwerkes ein. Die Erschütterungen waren
bis nach Halle zu spüren gewesen. Mit den Arbeiten vor Ort ist seit 1992 die
Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG beauftragt, die rund 80
Menschen beschäftigt.
Impressum:
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit
Pressestelle
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567 - 43 16
Fax: (0391) 567 - 44 43
Mail: pressestelle@mw.lsa-net.de
Impressum:Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierungdes Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg
Tel.: +49 391 567-4316
Fax: +49 391 567-4443E-Mail: presse@mw.sachsen-anhalt.deWeb: www.mw.sachsen-anhalt.deTwitter: www.twitter.com/mwsachsenanhaltInstagram: www.instagram.com/mw_sachsenanhalt






