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MD- Polizei warnt vor Drückerkolonnen

16.12.2004, Magdeburg – 792

  • Polizeidirektion Magdeburg

 

 

 

PD Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 792/04

 

Magdeburg, den 16. Dezember 2004

 

 

MD- Polizei warnt vor Drückerkolonnen

Kennen Sie die "Selbsthilfegruppe entlassener Strafgefangener"? ¿ Sicherlich nicht, denn diese Vereinigung gibt es nicht. Es sind aber zur Zeit Personen im Raum Sachsen-Anhalt unterwegs, die klingeln an Haustüren und versuchen unter dem Vorwand Fragen zu dieser Problematik stellen zu wollen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Vorsicht ist geboten. Nach unseren Erfahrungen handelt es sich dabei um Angehörige einer Drückerkolonne, die auf diese Weise versucht Sie zur Unterzeichnung eines Zeitungsabonnements zu bringen.

Die Legenden der Werber wechseln ständig und die vorgegebenen Gründe für den Hausbesuch werden sind häufig stark emotional gefärbt.

 

Erfahrungsgemäß lassen sich viele zu einem Abo überreden weil sie die vorgetragene Geschichte berührt uns sie gern helfen wollen. Ihnen sollte klar sein, dass es bei diesem Geschäft einzig und allein nur um den Verkauf von Zeitungen geht und jeder vorgebrachte soziale Aspekt erheuchelt ist.

 

Wenn Sie einen Vertrag unterschrieben haben, so können Sie innerhalb von 14 Tagen von Ihrem Widerrufsrecht gebrauch machen. Dazu sollten Sie an das Unternehmen einen Einschreibebrief mit Rückschein schicken. Bekommen Sie Zeitschriften zugeschickt, ohne dass Sie eine Bestellung vorgenommen haben, besteht der Verdacht, dass die Bestellung fingiert wurde. Lassen Sie sich vom Unternehmen eine Kopie des angeblichen Vertragsabschlusses schicken und erstatten Sie Anzeige wegen Urkundenfälschung bei der Polizei, wenn Ihre Unterschrift gefälscht wurde.(ls)

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Polizeidirektion Magdeburg -Pressestelle -

Pressestelle

Sternstr. 12

39104 Magdeburg

Tel: +49 391 546 1422

Fax: +49 391 546 1822

Mail: pressestelle.pd@md.pol.lsa-net.de

 

 

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