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Rehberger legt Grundstein für 30 Millionen
Euro teuren Bau
Drittes Technologie- und Gründerzentrum bereichert Wissenschaftsstandort
Halle

14.12.2004, Magdeburg – 158

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 158/04

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 158/04

 

 

 

Magdeburg, den 14. Dezember 2004

 

 

 

Rehberger legt Grundstein für 30 Millionen

Euro teuren Bau

Drittes Technologie- und Gründerzentrum bereichert Wissenschaftsstandort

Halle 

 

 

 

Auf dem Gebiet des

Weinberg-Campus in Halle ist heute der Grundstein für die dritte Erweiterung

des Technologie- und Gründerzentrums gelegt worden. Diese soll vor allem jungen

Unternehmen Raum bieten, die sich mit dem Innovationsfeld der Nanotechnologie

beschäftigen. Von der Querschnittstechnologie werden in den kommenden Jahren

vor allem Impulse für die Branchen Medizin, Biotechnologie und Mikroelektronik

erwartet. Die Kosten für das neue Zentrum belaufen sich auf rund 30 Millionen

Euro, die von Land, Bund und EU gefördert werden.

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Horst

Rehberger sagte: ¿Forschung und Entwicklung zu unterstützen, ist Schwerpunkt

der Wirtschaftspolitik der Landesregierung. Nur innovative Produkte haben eine

Chance, auf dem Markt zu bestehen.¿ Wirtschaft und Wissenschaft stärker zu

vernetzen, sei eine Hauptaufgabe. Der Weinberg-Campus in Halle biete hier eine

hervorragende Infrastruktur, so der Minister.

 

 

 

Die Bauten des bestehenden Technologie- und Gründerzentrums sind mit 98

Prozent nahezu vollständig ausgelastet, eine Erweiterung war dringend notwendig.

Spezialisierungen in der Ausstattung hatten sich bereits in den Vorjahren mit

dem Biozentrum als erfolgreich erwiesen. Seit dem Bestehen des TGZ wurden auf

dem Areal 104 Firmen gegründet oder haben sich dort angesiedelt, damit war die

Schaffung von 1.020 neuen Arbeitsplätzen verbunden.

 

Eine der jüngsten Ansiedlungen ist der

Landessieger des StartUp-Wettbewerbs Baden-Württemberg aus dem Jahre 2003. Die

SorTech AG feiert heute ihre offizielle Einweihung. Das Unternehmen will bis

zum Frühjahr 2005 seinen Standort vollständig von Freiburg nach Halle

verlagern. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren nach Angaben der SorTech

das innovative Umfeld in Halle und die gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter.

Auch die Unterstützung des Landes habe zur Ansiedlung beigetragen. Die SorTech

AG baut mit einer Mannschaft von derzeit elf Personen neuartige Kühlabsorptionsgeräte.

Diese wandeln Abwärme (auch Abgase) in Kälte um und sollen beispielsweise bei

Kühltransport-LKW eingesetzt werden. Schon Mitte kommenden Jahres sollen nach

Angaben des Unternehmens rund 50 Mitarbeiter in Halle tätig sein.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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