Handwerk zeichnet die besten Lehrlinge aus
Zwei sachsen-anhaltische Absolventen auch
bundesweit Spitze
09.12.2004, Magdeburg – 157
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 157/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 157/04
Magdeburg, den 9. Dezember 2004
Handwerk zeichnet die besten Lehrlinge aus
Zwei sachsen-anhaltische Absolventen auch
bundesweit Spitze
Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger hat heute in Bernburg die
besten Handwerks-Lehrlinge Sachsen-Anhalts ausgezeichnet. Unter ihnen auch
zwei, die im Bundesvergleich als die Besten ihres Faches ermittelt wurden.
Susann Barchewitz belegte den 1. Platz im Bundesausscheid im Ausbildungsberuf
Keramikerin. Sie lernte bei Madleen Kröner in Kahlwinkel. Der Automobilkaufmann
Christian Schulz erreichte den 2. Platz im Bundesausscheid. Er absolvierte
seine Ausbildung im Autohaus Kaiser in Bernburg. Beide Ausgezeichneten sind
auch Landessieger in ihrem Ausbildungsberuf.
Rehberger sagte: ¿Das Handwerk
nimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe bei der Ausbildung junger Menschen wahr.
Trotz schwieriger Konjunkturlage wird teilweise sogar über Bedarf ausgebildet.¿
Handwerksbetriebe hätten entscheidend dazu beigetragen, dass der
Ausbildungspakt von Landesregierung, Kammern und Verbänden ein Erfolg wurde. So
habe das Handwerk sogar 134 betriebliche Lehrstellen mehr geschaffen also noch
im Jahr zuvor, so der Minister. Insgesamt wurden 4.154 betriebliche Lehrstellen
bei den Handwerkskammern gemeldet. So gut wie alle Lehrstellenbewerber konnten
in diesem Jahr eine Ausbildung antreten. Mit einer Vermittlungsquote von 98,5
Prozent ist Sachsen-Anhalt Spitzenreiter unter den neuen Bundesländern.
Die Landesregierung fördert die betriebliche
und außerbetriebliche Ausbildung in diesem Jahr mit insgesamt 45,8 Millionen
Euro, darin sind 13,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds
enthalten.
Bei der Auszeichnungsveranstaltung betonte
Rehberger, dass sich Sachsen-Anhalt dafür einsetzen werde, dass die Ausbildungsvergütung
flexibler gestaltet werden kann. Immer wieder könnten Lehrlinge einen
Ausbildungsplatz nicht antreten wegen der hohen gesetzlich vorgeschriebenen
Kosten für den Ausbilder. Er plädiere dafür, so der Minister, dass im Gesetz
der Begriff der angemessenen Vergütung präziser definiert werde. Als untere
Grenze seien 3,5 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung,
derzeit mindestens 152,25 Euro, angemessen.
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