Neustrukturierung der Stiftungslandschaft auf
gutem Wege
07.12.2004, Magdeburg – 523
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 523/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 523/04
Magdeburg, den 7. Dezember 2004
Neustrukturierung der Stiftungslandschaft auf
gutem Wege
In der heutigen Kabinettssitzung berichtete
Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz über die Neustrukturierung der
Stiftungslandschaft in Sachsen-Anhalt.
Das
Land verspreche sich mit den vollzogenen und zum 1. Januar 2005 wirksam
werdenden Fusionen eine noch stärkere Fokussierung auf den durch den
Stiftungsgeber vorgegebenen Stiftungszweck, erklärte Olbertz. Zugleich werde
man zu einer Straffung der Verwaltungsaufgaben gelangen.
Der
Minister betonte, dass es im Vorfeld der Veränderungen zahlreiche Gespräche mit
den Stiftungen gegeben habe. Ziel sei es gewesen, in Übereinstimmung mit den
Stiftungszwecken die Stiftungen in ihrer Arbeit zu stärken. Die Ausstrahlungen
der fusionierten Stiftungen werde wachsen und sicher auch für private Stifter
an Attraktivität zunehmen. Die rechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung
aller genannten strukturellen Veränderungen sind geschaffen worden. Alle
Gremien der betroffenen Stiftungen haben die notwendigen Beschlüsse gefasst.
Auf
der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung vom 12. März 2004 wird es
künftig zwei Stiftungen weniger geben, so der Minister. Die Dom- und die
Schlösserstiftung sowie die Stiftung Schloss Mosigkau und die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
werden jeweils zusammengelegt.
Die
ähnlichen Stiftungszwecke der Dom- und der Schlösserstiftung ermöglichen eine
vorteilhafte Bündelung und Konzentration der wahrgenommen Aufgaben, so Minister
Olbertz. Hinzu komme, dass die beiden Stiftungen schon jetzt über eine
gemeinsame Verwaltung verfügen. Die Zustiftung der Domstiftung an die
Schlösserstiftung werde mit Zustimmung der beteiligten Kirchen durchgeführt,
wobei die bisherigen Rechte der Kirchen gewahrt bleiben.
Das
Zusammengehen der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und der Stiftung Schloss
Mosigkau wird insbesondere die Erhaltung und Ausgestaltung des Schlosses und
des Schlossgartens Mosigkau sichern.
Ein
weiterer Schritt zur Gestaltung einer lebendigen und sich erfolgreich
entwickelnden Stiftungslandschaft sei die Zusammenführung der Verwaltungen der
Stiftung Kloster Michaelstein und der Schlösserstiftung, eine Aufgabe, die von
den Beteiligten kreative Lösungen fordern werden, betonte der Minister.
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