Finanzminister Paqué begrüßt Antrag der
Finanzministerkonferenz zur flexiblen Verwertung der Bundesliegenschaften /
Schließung von Bundeswehrstandorten trifft strukturschwache Regionen besonders
hart
03.12.2004, Magdeburg – 58
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 58/04
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 58/04
Magdeburg, den 2. Dezember 2004
Finanzminister Paqué begrüßt Antrag der
Finanzministerkonferenz zur flexiblen Verwertung der Bundesliegenschaften /
Schließung von Bundeswehrstandorten trifft strukturschwache Regionen besonders
hart
Die Finanzministerkonferenz hat auf ihrer
heutigen Sitzung an den Deutschen Bundestag und an den Bundesminister der
Finanzen appelliert, eine flexible Verwertung von Bundesvermögen zu
ermöglichen.
Dies hat Sachsen-Anhalts Finanzminister
Karl-Heinz Paqué ausdrücklich begrüßt: ¿Die Entscheidung des Bundesministeriums
der Verteidigung vom 2. November 2004 zur Schließung weiterer Bundeswehrstandorte
trifft erneut besonders strukturschwache Regionen. Die Auswirkungen treffen
unser Land sowohl auf wirtschaftlichem als auch auf finanziellem Gebiet.¿
Da der Bund es ablehnt, Finanzhilfen als
Ausgleich für die betroffenen Regionen zu zahlen, haben die Finanzminister der
Länder den Bund aufgefordert, zur Erleichterung des anstehenden Strukturwandels
eine flexible Verwertung der zu Verteidigungszwecken nicht mehr benötigten Liegenschaften
seitens der Bundesvermögensverwaltung zu ermöglichen.
Paqué: ¿Der Bund sollte neben seinem
Verwertungsinteresse an der Liegenschaft auch die kommunale Planungshoheit und
die Entwicklungsmöglichkeiten einer Region in seine Entscheidung einbeziehen.¿
Im Interesse einer zügigen Veräußerung der
Bundeswehrliegenschaften sollten auch neue Vermarktungswege beschritten werden
können. Längerfristig leerstehende Kasernen und Gebäude verursachen Unterhaltungskosten
und fördern Vandalismus. Um dies abzuwenden, könnte beispielweise die
Möglichkeit geschaffen werden, die Liegenschaft zunächst Land oder Kommune zu
übergeben und erst nach deren Vermarktung endgültig abzurechnen. Denkbar wäre
auch, die Liegenschaft gezielt zu einem günstigen Preis anzubieten und später
erzielte Wertsteigerungen zwischen der Bundesvermögensverwaltung, der Kommune
bzw. privaten Investoren untereinander
aufzuteilen.
Zur Information:
In Sachsen-Anhalt sollen bis 2010 fünf
Bundeswehrstandorte geschlossen werden. Diese befinden sich in Eisleben,
Köthen, Stendal, Hohenmölsen und Wittenberg.
Damit reduziert sich die Anzahl der Standorte von 16 auf 11, die Zahl
der Soldaten und Zivilbeschäftigten von 7.500 auf 6.100.
Impressum:
Ministerium der Finanzen des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Editharing 40
39108 Magdeburg
Tel: (0391) 567-1105
Fax: (0391) 567-1390
Mail:
thiel@mf.lsa-net.de
Impressum:Ministerium der FinanzenPressestelleEditharing 4039108 MagdeburgTel: (0391) 567-1105Fax: (0391) 567-1390Mail: presse.mf@sachsen-anhalt.de






