Das Ende der Teerseen in Magdeburg-Rothensee
Industrieflächen recyceln ist besser als Boden zubetonieren
11.11.2004, Magdeburg – 189
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 189/04
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Pressemitteilung Nr.: 189/04
Magdeburg, den 10. November 2004
Das Ende der Teerseen in Magdeburg-Rothensee
Industrieflächen recyceln ist besser als Boden zubetonieren
Die größte Sanierungsmaßnahme auf dem Gelände der ehemaligen Großgaserei in Magdeburg-Rothensee ist abgeschlossen. Aus den sieben Teerseen sind Flächen zur gewerblich industriellen Nutzung mit bester Infrastruktur geworden und ein grüner Landschaftshügel, der als grüne Lunge im Industriegebiet Rothensee wirkt.
Umweltministerin Petra Wernicke, die 2002 den Startschuss für diese Sanierungsmaßnahme gegeben hatte, hob die Bedeutung der Altlastensanierung hervor. Wernicke: "Industrieflächen recyceln ist die beste Möglichkeit um Boden zu sparen. Vor allem in entwicklungsstarken Räumen, wie es Großstädte sind, sollten wir sparsam mit dem zubetonieren neuer Flächen sein."
Für die Sanierung hat das Land 13 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Altlastensanierung investiert. 10 Prozent davon hat die Stadt Magdeburg finanziert.
Insgesamt 75 Tausend Tonnen Teer und Teermineralgemische wurden entsorgt. Die dafür benötigten zwei Jahre seien eine kurze Zeit gewesen, lobte Wernicke das zielstrebige Handeln aller Beteiligten. Das Auspumpen und Abbaggern sei wegen einer Unmenge von Störstoffen innerhalb der Teerseen kompliziert gewesen; ständig hätten die Firmen ihre Technologie anpassen müssen. Deshalb dankte Wernicke auch der Bevölkerung und angrenzenden Firmen für Geduld und Verständnis während der geruchs- und staubintensiven Sanierungsarbeiten.
Im kommenden Jahr soll die Planung für die Grundwassersanierung für den Gesamtstandort in Angriff genommen werden.
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