Katastrophenschutzübung mit zufrieden stellendem Ergebnis
09.11.2004, Halle (Saale) – 91
- Landesverwaltungsamt
Landesverwaltungsamt ¿ Pressemitteilung Nr. 91/2004
Landesverwaltungsamt ¿ Pressemitteilung Nr. 91/2004
Halle (Saale), den 08. November 2004
Das Landesverwaltungsamt informiert
Katastrophenschutzübung mit zufrieden stellendem Ergebnis
Die erste
Katastrophenschutzübung nach dem Hochwasser 2002 für vier Landkreise und zwei
kreisfreie Städte Sachsen-Anhalts ist mit zufrieden stellendem Ergebnis zu Ende
gegangen.
¿Wir haben
eine komplizierte und anspruchsvolle Übungssituation vorgegeben. Alle
Mitarbeiter haben engagiert und konzentriert gearbeitet. Es zeigte sich, dass
die Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen, kreisfreien Städten und dem
Landesverwaltungsamt für alle Beteiligten noch nicht in vollem Umfang zufriedenstellend
war, aber eine Übung ist ja dazu da, um Stärken und Schwächen herauszufiltern¿,
resümierte der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Leimbach zum
Abschluss der heutigen Übung.
Seit heute
morgen 7:00 Uhr waren rund 300 Übende im Einsatz, um ein theoretisch angelegtes
Hochwasserszenario an Elbe und Saale durchzuspielen. Zusätzliche Krisen und
gleichzeitige Großunfälle haben die Leistungsfähigkeit der beteiligten
Organisationen erheblich herausgefordert. An der Übung waren das Ministerium
des Inneren, das Landesverwaltungsamt, vier Landkreise (Bernburg, Köthen,
Saalkreis und Schönebeck) und die kreisfreien Städte Magdeburg und Halle
beteiligt.
Ebenso im
Einsatz waren Vertreter der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerkes, der
Polizei, des Bundesgrenzschutzes und des DRK als Vertreter der
Hilfsorganisationen. Im Verlauf des Tages besuchte Innenminister Klaus Jeziorsky
das Landesverwaltungsamt, um sich persönlich ein Bild vom Ablauf zu machen.
Ziel der
Übung war es, in einem theoretischen Planspiel zu erproben, wie die
Anforderungswege von Hilfskräften- und Material, insbesondere von
Mangelressourcen beschritten werden, ob die Abgabe von Lagemeldungen und
-beurteilungen
in einem angemessenen Zeitraum erfolgen und inwieweit die Handlungsabläufe
innerhalb der einzelnen Stäbe reibungslos ablaufen.
Der
Schwerpunkt hierbei lag insbesondere in der Überprüfung der Kommunikation
zwischen den Übungsbeteiligten.
Die genaue
Auswertung der Übung erfolgt in den nächsten Wochen. Die dabei gewonnenen
Erkenntnisse werden in den Planungen aller Katastrophenschutzbehörden ihren
Niederschlag finden.
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