Hallenser Agrar-Institut hilft Osteuropa beim Umbau der Landwirtschaft/Staatssekretär Aeikens würdigt Arbeit zum 10-jährigen Jubiläum
05.11.2004, Magdeburg – 186
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 186/04
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Pressemitteilung Nr.: 186/04
Magdeburg, den 5. November 2004
Hallenser Agrar-Institut hilft Osteuropa beim Umbau der Landwirtschaft/Staatssekretär Aeikens würdigt Arbeit zum 10-jährigen Jubiläum
Landwirtschafts-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens hat das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) in Halle als ein international angesehenes Kompetenzzentrum gewürdigt. Anlässlich des 10-jährigen Institutsjubiläums erklärte Aeikens am Freitag: "Das Institut leistet mit seinen Forschungsergebnissen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes in Mittel- und Osteuropa. Die Länder Mittel- und Osteuropas nutzen gern die Unterstützung, weil sie um die fundierte Arbeit wissen."
Aeikens hob die engen Kooperationsbeziehungen zwischen Institut und der landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle hervor. Nicht zuletzt seien die Ergebnisse des Instituts auch "gute Vorarbeit für politische Entscheidungen". Sachsen-Anhalt unterstützt insbesondere Litauen, Ungarn und Rumänien sehr aktiv beim Umbau ihrer Strukturen in der Landwirtschaft.
Als Herausforderungen nannte Aeikens die EU-Osterweiterung und die Neuordnung des Agrar-Fördersystems in Europa, wie sie mit der EU-Agrarreform umgesetzt wird. Aeikens: "Beides wird zu einem deutlichen Strukturwandel auf dem Agrarmarkt führen." Grund zu vordergründiger Sorge sieht Aeikens jedoch nicht: "Die Agrarreform öffnet neue Freiräume für unternehmerische Entscheidungen. Es ist richtig und wichtig, dass der Landwirt seine Produktion am Markt orientiert. Die EU-Erweiterung vergrößert zwar die Zahl der Anbieter auf dem Markt. Niemand sollte aber vergessen, es gibt auch mehr potentielle Kunden."
Das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa wird vom Bund und vom Land getragen. Die Einrichtung arbeitet mit 48 Beschäftigten (gut die Hälfte das von sind wissenschaftliche Mitarbeiter). Das Institut arbeitet zudem jährlich mit rund 15 bis 35 Gastwissenschaftlern zusammen. Staatssekretär Aeikens ist Mitglied im Stiftungsrat des Instituts.
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