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Pilotprojekt:
"Andreasstreifen" sollen auf Autobahnen die Unfallgefahr an Kurzzeitbaustellen verringern

01.11.2004, Magdeburg – 59

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

 

Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 059/04

 

 

 

 

Ministerium für Bau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 059/04

 

Magdeburg, den 1. November 2004

 

 

Pilotprojekt:

"Andreasstreifen" sollen auf Autobahnen die Unfallgefahr an Kurzzeitbaustellen verringern

 

 

Auf den Autobahnen in Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Monaten im Rahmen eines Pilotprojektes die Sicherung von Kurzzeitbaustellen mit so genannten Andreasstreifen erprobt. Dabei handelt es sich um drei bis vier Zentimeter hohe Kunststoffmatten aus Polyethylen (Länge: 2 m, Breite: 23 cm, Gewicht: 20 kg), die in einem Abstand von fünf Metern zueinander und rund 200 Meter vor der eigentlichen Baustelle quer zur Fahrbahn ausgelegt werden (siehe Foto). Durch die Erschütterung beim Befahren der Andreasstreifen sollen Kraftfahrer zusätzlich auf Absperr- und Signalanlagen (z.B. fahrbares Blinkkreuz) aufmerksam gemacht werden.

 

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre ist zuversichtlich, dass die neue Sicherungsmethode ihren Praxistest besteht und verweist auf umfangreiche Erfahrungen aus den Niederlanden, wo die Andreasstreifen schon seit mehreren Jahren im Einsatz sind. Dort sei eine spürbare Senkung der Auffahrunfälle an Kurzzeitbaustellen erreicht worden. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister führt diese Ergebnisse u.a. darauf zurück, dass besonders Lkw-Fahrer, die auf Grund ihrer beruflichen Belastung nicht selten übermüdet und unkonzentriert seien, auf diese Weise zusätzlich vor Gefahrensituationen gewarnt würden.

 

In den vergangenen fünf Jahren kam es in Sachsen-Anhalt zu mehr als 40 schweren Unfällen an Tages- und Kurzzeitbaustellen, in deren Folge die aufgestellten Warnleiteinrichtungen meist vollständig zerstört worden sind. Der dabei entstandene wirtschaftliche Schaden beläuft sich auf fast eine halbe Million Euro.

 

Harald Kreibich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Ministerium für Bau und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail: presse@mbv.lsa-net.de

 

 

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