Ministerpräsident Böhmer ehrt Olympia- und
Paralympics-Teilnehmer Sachsen-Anhalts: Athletinnen und Athleten haben Land
hervorragend vertreten
21.10.2004, Magdeburg – 436
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 436/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 436/04
Magdeburg, den 21. Oktober 2004
Ministerpräsident Böhmer ehrt Olympia- und
Paralympics-Teilnehmer Sachsen-Anhalts: Athletinnen und Athleten haben Land
hervorragend vertreten
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat
heute in der Berliner Landesvertretung Sachsen-Anhalts die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer Sachsen-Anhalts an den Olympischen Spielen und den Paralympics in
Athen mit Glaspokalen der Firma Harzkristall (Derenburg) geehrt. Der
Ministerpräsident sagte, die Athletinnen und Athleten hätten Sachsen-Anhalt
hervorragend vertreten. Das Ergebnis von insgesamt elf Medaillen (zehn bei den
Olympischen Spielen, eine bei den Paralympics) könne sich sehen lassen.
Bei den Olympischen Spielen hätten die
Sportlerinnen und Sportler des Landes damit 21 Prozent aller deutschen
Olympiamedaillen errungen. Bei einem Anteil Sachsen-Anhalts von rund fünf
Prozent an der deutschen Olympiamannschaft und von etwa drei Prozent an der
deutschen Bevölkerung sei das ein weit überproportionales Resultat.
Sachsen-Anhalt sei damit in Athen eines der erfolgreichsten Bundesländer
gewesen.
Herausragend sei die erneute Goldmedaille von
Manuela Lutze im Rudern. Aber auch die Silbermedaillen von Andreas Wels im Wasserspringen,
Marcus Becker und Stefan Henze im Zweier-Canadier, Nadine Kleinert im
Kugelstoßen, Stefan Kretzschmar im Handball sowie von Björn Bach, Andreas Ihle
und Mark Zabel im Kanu-Rennsport seien großartige Erfolge. Hinzu kämen die
Bronzemedaillen von Antje Buschschulte im Schwimmen (drei) und von Stefan
Pfannmöller im Einer-Canadier.
Große Anerkennung gebühre auch den
Paralympics-Teilnehmern, so Böhmer. Der Schwimmer Christopher Küken habe eine
hervorragende Silbermedaille erkämpft und bei seinen fünf Starts immer das
Finale erreicht.
Die ausgezeichnete Bilanz der Wettkämpfe in Athen
wertete der Regierungschef als Bestätigung für die Rahmenbedingungen, die
Sachsen-Anhalt im Leistungssport biete. Zwar liege die Zuständigkeit für die
Spitzensportförderung vorrangig beim Bund, doch stehe auch das Land zu seiner
Verantwortung.
Als wichtigen Schlüssel zum Erfolg bezeichnete
Böhmer die Sportschulen in Magdeburg und Halle, die als ¿Eliteschulen des
Sports¿ inzwischen zum Vorbild auch für Einrichtungen in Westdeutschland
geworden seien. Durch die Verbindung von schulischer und sportlicher Ausbildung
werde die Leistungsentwicklung in beiden Bereichen gefördert. Die Mehrzahl der
Olympiateilnehmerinnen und ¿teilnehmer
Sachsen-Anhalts habe diese Schulen besucht.
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