Kabinett verabschiedet Kinder- und
Jugendbericht der Landesregierung 2004
19.10.2004, Magdeburg – 433
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 433/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 433/04
Magdeburg, den 19. Oktober 2004
Kabinett verabschiedet Kinder- und
Jugendbericht der Landesregierung 2004
Das
Kabinett hat auf seiner Sitzung am 19.10.04 den Kinder- und Jugendbericht 2004
beschlossen und das Ministerium für Gesundheit und Soziales beauftragt, den
Bericht an den Kinder- und Jugendhilfeausschuss zuzuleiten. Vor einer
Landtagsbefassung hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss die Möglichkeit, zum
Bericht Stellung zu nehmen.
Der
vorliegende Bericht beruht auf der gesetzlichen Grundlage des § 16 Kinder- und
Jugendhilfe-Gesetz Sachsen-Anhalt und behandelt die Jahre 2002-2003. Mit der
erstmalig separaten Berichterstattung wird der Bedeutung der Kinder‑ und
Jugendhilfe im Land Sachsen-Anhalt besonders Rechnung getragen. Der
Bericht befasst sich allgemein mit der
Lage junger Menschen in Sachsen-Anhalt, erläutert Bestand und Weiterentwicklung
der Angebote und Leistungen der Jugendhilfe und legt die Leistungen der
Landesregierung dar, die über die zuvor beschriebenen Angebote und Leistungen
der Jugendhilfe hinausgehen. Dort wird vor allem auf die für die Sozialisation
von Kindern und Jugendlichen wichtigen Bereiche wie Familie, Schule,
Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Gesundheit, Kultur, Sport, Verkehr und Umwelt
eingegangen. Schließlich stellt der Bericht die fünf jugendpolitischen
Schwerpunkte der Landesregierung für die nächsten Jahre auf.
Ein
eigenes Kapitel des Kinder- und Jugendberichtes widmet sich dem Thema der
demografischen Entwicklung. Minister Kley betonte in diesem Zusammenhang, dass
es wichtig sei, in der sozialen Infrastruktur nach generationsübergreifenden
Konzepten zu schauen, um auch in dünnbesiedeltem Gebiet notwendige Leistungen
anbieten zu können. Die Jugendhilfeplanung der Städte und Kreise sei hier besonders
gefordert.
Die
Landesregierung werde Schwerpunkte der Kinder- und Jugendpolitik setzen und hat
dazu bereits in der bisherigen Legislaturperiode wichtige Schritte unternommen,
wie etwa die Stärkung und Umsetzung des Bildungsauftrages in der Jugendhilfe,
das heißt den Bildungsauftrag in der Kindertagesstätte weiter zu präzisieren
ebenso wie die Schnittstelle Jugendhilfe und Schule stärker in den Blickwinkel
zu heben als auch die Bildungs- und Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken.
Es gilt aber auch, Kinder und Jugendliche noch intensiver in die Mitgestaltung
der Gesellschaft einzubinden. Hier habe die Landesregierung mit der Initiierung
und Förderung des Partizipationsprojektes ¿get up¿ ihr Hausaufgaben gemacht, so
Minister Kley.
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