?OSKAR für den Mittelstand? in Magdeburg
verliehen/ Ministerpräsident Böhmer lobt Beitrag des Mittelstandes zur
wirtschaftlichen Neugestaltung
24.09.2004, Magdeburg – 383
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 383/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 383/04
Magdeburg, den 24. September 2004
¿OSKAR für den Mittelstand¿ in Magdeburg
verliehen/ Ministerpräsident Böhmer lobt Beitrag des Mittelstandes zur
wirtschaftlichen Neugestaltung
In Anwesenheit von Ministerpräsident Prof.
Dr. Wolfgang Böhmer hat die
OSKAR-Stiftung heute im Rahmen des Mitteldeutschen ¿OSKAR-Balls¿ in
Magdeburg den diesjährigen ¿OSKAR für den Mittelstand¿ für die Länder
Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen verliehen. Böhmer lobte den großen
Beitrag des Mittelstandes zur Neugestaltung der Wirtschaft in Ostdeutschland.
Sei der Mittelstand in Deutschland das Rückgrat der Wirtschaft, so sei er in
Ostdeutschland sogar mehr als das.
Doch könnten kleine und mittlere Unternehmen die
Last des Neuaufbaus nicht allein tragen, sagte der Ministerpräsident. Für eine
gesunde Struktur seien mehr größere Unternehmen nötig. Nur so könne die
Arbeitsplatzlücke geschlossen werden. Zahlen aus der Industrie sprächen eine
deutliche Sprache: Auf 1.000 Einwohner kämen im Westen 86 Industriebeschäftigte,
im Osten dagegen nur 39. Während es im Verarbeitenden Gewerbe der alten
Bundesländer rund 690 Industriebetriebe mit über 1.000 Beschäftigten gebe,
seien es im Osten ganze 27.
In der Wirtschaftspolitik der Landesregierung
komme dem Mittelstand zentrale Bedeutung zu, so der Regierungschef. Bei der
Förderung nach der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur (GA) seien zwischen 2000 und 2004 (1. Halbjahr) gut 86
Prozent aller geförderten Vorhaben auf kleine und mittlere Betriebe entfallen.
Allein durch die 2003 gestarteten 490 Vorhaben würden insgesamt rund 3.370 neue
Arbeitsplätze geschaffen. Das sei das beste Ergebnis seit 2000.
Die Nutzung der Technologieförderung der Landesregierung
spiegele das hohe Innovationspotenzial Sachsen-Anhalts wider, unterstrich
Böhmer. Die Zahl der bewilligten Anträge sei 2003 auf 164 (2002: 150)
gestiegen. Gleichzeitig habe sich das Zuwendungsvolumen von 24,5 Millionen Euro
auf 38,2 Millionen Euro erhöht. Auch der Erfindergeist könne sich sehen lassen:
Im Rahmen des Programms zum Schutz der Realisierung von Erfindungen habe sich
die Zahl der bewilligten Anträge 2003 gegenüber 2002 um 37 auf 236 erhöht.
Die Preisverleihung ist Teil der deutschlandweiten
Initiative ¿Ein OSKAR für den Mittelstand¿. Von rund 780 Institutionen,
Kommunen und Verbänden sind fast 2.290 Unternehmen in allen Bundesländern
nominiert worden. Für Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen werden jeweils drei
Preise vergeben. Vergabekriterien sind u.a. die Schaffung/Sicherung von
Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Service und Kundennähe sowie Engagement in der
Region.
Impressum:
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Pressestelle
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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