Ministerpräsident Böhmer würdigt Engagement
europäischer Dombaumeister beim Erhalt der Kirchen/ Denkmalpflege braucht
Unterstützung vieler
16.09.2004, Magdeburg – 369
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 369/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 369/04
Magdeburg, den 16. September 2004
Ministerpräsident Böhmer würdigt Engagement
europäischer Dombaumeister beim Erhalt der Kirchen/ Denkmalpflege braucht
Unterstützung vieler
Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat heute in Magdeburg bei seinem Empfang für die
Teilnehmer der Jahrestagung der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister,
Münsterbaumeister und Hüttenmeister das Engagement der Dombaumeister beim
Erhalt der Kirchen gewürdigt. Böhmer dankte ihnen für ihre unermüdlichen Anstrengungen
bei der fach- und sachgerechten Sanierung kirchlicher Bauten.
Sachsen-Anhalt
habe mit seinen rund 2.500 Kirchen ein großes kulturelles Erbe, für dessen
Erhalt das Land seit 1990 schätzungsweise mehr als 250 Millionen Euro
ausgegeben habe. Als Beispiele gelungener Sanierung nannte der Regierungschef
die Dome in Zeitz und Merseburg sowie die Stephanskirche in Tangermünde. Böhmer
betonte, dass Baumaßnahmen an kirchlichen Baudenkmälern eine fortdauernde
Aufgabe seien. Oft könne gar nicht schnell genug saniert werden, wie der
Verfall fortschreite. Das betreffe nicht nur die Kirchen in Sachsen-Anhalt, sondern
in ganz Europa. Denkmalpflege und Denkmalschutz könnten deshalb nur durch die
Mithilfe vieler erfolgreich sein. Ohne privates Engagement wären viele bedrohte
Kulturdenkmale in Europa kaum zu bewahren.
Böhmer
unterstrich, dass der Erhalt der Kirchen aber nicht nur von kultureller
Bedeutung sei. Gleichzeitig werde damit auch die Attraktivität der Orte erhöht
und der Tourismus befördert. Ein Beispiel dafür sei in Sachsen-Anhalt die
Straße der Romanik, die sich zu einem Touristenmagnet entwickelt habe. Mit über einer Million
Besucher jährlich zähle sie zu den zehn beliebtesten Ferienstraßen in Deutschland.
Mit der Straße der Romanik sei es gelungen, großartige Zeugnisse
romanischer Baukunst ¿ darunter auch viele Kirchen ¿ zu erhalten, sie erlebbar
zu machen und gleichzeitig eine touristische Attraktion zu schaffen, die für
Sachsen-Anhalt zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden sei.
Die
Jahrestagung der Dombaumeister findet noch bis zum 18. September in Halberstadt
statt. Anlass für die Tagung ist das 1200-jährige Bistumsjubiläum von
Halberstadt. Etwa 120 Dombaumeister aus
Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Slowakei,
Tschechien und Polen nehmen an der Tagung teil.
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