Wirtschaftsdelegation erstmals in Kasachstan
Mittelständler wollen Wirtschaftskontakte knüpfen
07.09.2004, Magdeburg – 116
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 116/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 116/04
Magdeburg, den 7. September 2004
Wirtschaftsdelegation erstmals in Kasachstan
Mittelständler wollen Wirtschaftskontakte knüpfen
Zum ersten Mal reist eine
Wirtschaftsdelegation aus Sachsen-Anhalt durch Kasachstan.
Am Wochenende kamen die Vertreter von zwölf mittelständischen Unternehmen in
Almaty an. Die im Südosten des Landes gelegene Stadt gilt als wichtigstes
Wirtschafts- und Finanzzentrum Kasachstans. Begeleitet wird die Delegation von
Staatssekretär Dr. Reiner Haseloff und dem Präsidenten der IHK Magdeburg Dr.
Klaus Hieckmann.
Mit der Unabhängigkeit Kasachstans 1991 nahmen die wirtschaftlichen
Beziehungen stetig zu. Nach Aussage der Deutschen Botschaft habe Deutschland
ein Interesse, den Handel mit Kasachstan auszubauen, Investitionsmöglichkeiten
zu nutzen und Zugang zu den Rohstoffquellen zu erhalten. Von besonderer
Bedeutung für die Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan ist, dass in
dem Kaukasusstaat weiterhin rund 300.000
Russlanddeutsche leben. Das deutsche Investitionsvolumen hält sich derzeit noch
in bescheidenen Grenzen. Auf der Liste der deutschen Handelspartner weltweit
nimmt Kasachstan nur die 54. Stelle ein. Im vergangenen Jahr unterhielten mehr
als 100 deutsche Unternehmen Repräsentanzen in Almaty.
Gestern traf sich die Delegation
mit dem Bezirksverwalter Viktor Chrapunov. Teil des Programms ist darüber
hinaus eine Kooperationsbörse. Hier haben die mittelständischen
sachsen-anhaltischen Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu interessierten
kasachischen Firmen zu knüpfen.
In diesen Tagen findet auch der
¿6. Tag der deutschen Wirtschaft¿ statt. Dieser wird jährlich durch die
Repräsentanz der deutschen Wirtschaft in Almaty, in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Botschaft, organisiert.
Mit dem Besuch der
Wirtschaftsvertreter Sachsen-Anhalts unterstützt das Land die gemeinsame
Erklärung Deutschlands und der kasachischen Regierung, die 1992 anlässlich des
ersten Besuchs von Präsident Nasarbarjew verabschiedet wurde. Demnach räume man
den Unternehmen der anderen Seite im Rahmen der jeweils geltenden Gesetze die
Möglichkeit zur freien Betätigung ein und unterstütze eine vielfältige und enge
Zusammenarbeit. Die Bundesregierung sicherte zu, Kasachstan bei der Gestaltung
seiner marktwirtschaftlichen Ordnung zur Seite zu stehen.
Folgende Firmen nehmen an der Reise teil:
1.
SATVIA ¿ Maschinen- und
Bohrgeräte Bau GmbH aus Gommern,
2.
BKM ¿ Brauerei- und
Kellermaschinen Magdeburg,
3.
Öhmi Aktiengesellschaft
aus Magdeburg,
4.
Mechanische Werkstätten
Zorn aus Stendal,
5.
Naaykens GmbH aus
Ermsleben,
6.
Kranhandelsgesellschaft
Biederitz mbH,
7.
Brandt & Wangler aus
Magdeburg,
8.
SYMACON Engineering GmbH
aus Barleben,
9.
M.B. Hages Export ¿
Import aus Eickendorf,
10.
Steger GmbH aus
Obernessa,
11.
HFB Hettstedter
Fahrleitungs- und Bronzedraht GmbH,
12.
Elektromotoren und
Gerätebau Barleben GmbH.
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