Verband startet Initiative zur Förderung
moderner Heiztechnik
Haseloff: Aus aktuellem Anlass prüft Wirtschaftsministerium Gaspreise
06.09.2004, Magdeburg – 114
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 114/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 114/04
Magdeburg, den 3. September 2004
Verband startet Initiative zur Förderung
moderner Heiztechnik
Haseloff: Aus aktuellem Anlass prüft Wirtschaftsministerium Gaspreise
Das Wirtschaftsministerium hat
einzelne Regionalversorger angeschrieben, sich zu geplanten Gaspreiserhöhungen
zu äußern. Das gab Staatssekretär Dr. Reiner Haseloff heute in Halle am Rande
einer Tagung des Verbandes der Mineralölstoffe- und Mineralölhändler
bekannt. ¿Die aktuelle Diskussion um die Erhöhung der Gaspreise sehen wir mit
größter Sorge¿, so der Staatssekretär. Schon jetzt habe Sachsen-Anhalt im
Vergleich zu westdeutschen Länder höhere Energiepreise. Das mache den
Wirtschaftsstandort nicht attraktiv, gab Haseloff zu bedenken. Er warnte die
Regionalversorger davor, die Preise unbegründet anzuheben. ¿Wir werden sehr
genau prüfen, inwieweit die höheren Preise gerechtfertigt sind.¿
Auf der Tagung der
Mineralölstoffe- und Mineralölhändler ist heute die so genannte
¿Öl-Brennwertinitiative¿ gestartet worden. Die Initiative will Verbraucher dazu
anregen, die energiesparende und damit umweltschonendere Öl-Brennwerttechnik
stärker einzusetzen. Haseloff bezeichnete die Öl-Brennwerttechnik als
zukunftsweisend. Er sei überzeugt, dass ¿die Verbände gemeinsam mit dem
Institut für wirtschaftliche Ölheizung mit diesem modernen Heizsystem eine
Erfolg versprechende Richtung einschlagen.¿
Nach Aussage des Institutes für
wirtschaftliche Ölheizung (IWO) ist die Öl-Brennwerttechnik effizient und durch
die Verwendung eines neuartigen schwefelarmen Heizöls ein sehr umweltschonendes
Heizsystem. Mit Hilfe der Öl-Brennwertinitiative soll diese neue Technik im
Gebäudebestand sowie in Neubauten stärker verbreitet und dadurch
Energieeinsparpotentiale erschlossen werden.
Am 1. November 2004 laufen die
Übergangsfristen der seit 1998 neu geregelten 1.
Bundesemissionsschutzverordnung aus. In Deutschland sind mehr als 2,5 Millionen
Heizungen, hauptsächlich in den ¿alten¿ Bundesländern, immer noch älter als 25
Jahre. Zwar seien in Sachsen-Anhalt weit weniger Anlagen betroffen, da Anfang
der 90-er Jahre ein regelrechter Boom bei Erstausstattung und Modernisierung zu
verzeichnen war, doch stehen auch hier bereits erste Anlagen zur Erneuerung an.
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