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Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und
Landesregierung schließen Pakt für Ausbildung/ Wer eine Ausbildung sucht, soll
auch eine Lehrstelle bekommen

29.06.2004, Magdeburg – 82

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 082/04

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 082/04

 

 

 

Magdeburg, den 28. Juni 2004

 

 

 

Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und

Landesregierung schließen Pakt für Ausbildung/ Wer eine Ausbildung sucht, soll

auch eine Lehrstelle bekommen

 

 

 

Ministerpräsident

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Horst Rehberger

sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, Wirtschaftsverbände

und der Arbeitsverwaltung haben heute im Magdeburger Palais am Fürstenwall einen

¿Pakt für Ausbildung in Sachsen-Anhalt 2004 ¿ 2006¿ unterzeichnet.

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer sagte, Ziel sei, jedem Jugendlichen,

der eine Ausbildung will, auch eine Lehrstelle anzubieten. Der Pakt sei in den

vergangenen Wochen in konstruktiver Zusammenarbeit entstanden. Man wollte ein

Zeichen setzen, dass Regierung, Wirtschaft und Arbeitsverwaltung eine Einigung

auch ohne die Androhung von Reglementierungen erreichen können.

 

 

 

Wirtschaftsminister

Dr. Horst Rehberger, der den Pakt ebenfalls unterzeichnete, sagte: ¿Es ist

gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft und Politik, den Fachkräftebedarf unseres

Landes zu sichern.¿ Wer ausbilde sorge nicht nur für Nachwuchs vor, sondern

zeige auch Verantwortung für die Zukunft Sachsen-Anhalts. Die Unterzeichnenden

hätten sich darauf geeinigt, dass in diesem Jahr mindestens genauso viel

Ausbildungsstellen wie im vergangenen Jahr zur Verfügung stehen sollen. Schwerpunkt

des Paktes sei auch eine passgenaue Vermittlung der Jugendlichen. Die Partner

legen wert auf den Fähigkeiten der Jugendlichen entsprechende Ausbildungsangebote,

so seien auch Teilqualifikationen möglich. Die Landesregierung werde bestehende

Förderprogramme weiterführen und zusätzliche Ausbildungsberater finanzieren,

die Unternehmen unterstützen, geeignete Bewerber ausfindig zu machen.

 

 

 

In dem Pakt

verpflichtet sich die Wirtschaft, bei den Unternehmen um mehr

Ausbildungsstellen zu werben und damit das Defizit auszugleichen und nach

Möglichkeit zusätzliche Stellen zu schaffen. Gleichzeitig wird die modulare

Berufsvorbereitung weiterentwickelt, neue Qualifizierungsbausteine werden

erarbeitet. Um Ausbildungsabbrüche zu verringern, werden Vortragsreihen an

Schulen, Schülerpraktika und Bildungsmessen verstärkt angeboten. Hier sollen

sich Schüler frühzeitig und gezielt informieren und Erfahrungen sammeln können.

 

 

 

Die

Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit setzt

sich eine Verbesserung der Beratung und Integration von Jugendlichen auf dem

Ausbildungsmarkt zum Ziel. Dabei wird das so genannte Profiling optimiert. Hier

werden die beruflichen Interessen und persönlichen Merkmale und Fähigkeiten des

Ausbildungssuchenden festgestellt, um ihn passgenau vermitteln zu können.

Gleichzeitig werden von den Agenturen für Arbeit bedarfsgerecht

außerbetriebliche Stellen für benachteiligten und behinderte Jugendliche

eingerichtet. Anfang September wird ein Tag der Ausbildungsvermittlung stattfinden,

der Unternehmen und noch nicht vermittelte Bewerber zusammenführt.

 

 

 

Abschließend

erklärten die Partner des Ausbildungspaktes, dass sie alles dafür tun werden,

möglichst jedem Ausbildungssuchenden eine Ausbildungschance in Sachsen-Anhalt

zu bieten.

 

 

 

Im Mai

waren erst 7.791 betriebliche Lehrstellen gemeldet, das entspricht einem

Rückgang gegenüber dem Vorjahr von mehr als sechs Prozent.

 

 

 

 

 

 

 

Anlage

 

Pakt für Ausbildung in Sachsen-Anhalt 2004 -

2006

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit

Pressestelle

Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

Fax: (0391) 567 - 44 43

Mail: pressestelle@mw.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

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