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Bauminister Daehre sieht spürbare
Verringerung des Wohnungsleerstands als Voraussetzung für erfolgreichen
Stadtumbau

15.06.2004, Magdeburg – 241

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 241/04

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 241/04

 

 

 

Magdeburg, den 15. Juni 2004

 

 

 

Bauminister Daehre sieht spürbare

Verringerung des Wohnungsleerstands als Voraussetzung für erfolgreichen

Stadtumbau

 

Die

Stadtentwicklung in Sachsen-Anhalt muss sich nach Ansicht von Bauminister Dr.

Karl-Heinz Daehre künftig noch stärker auf die Verringerung des

Wohnungsleerstands richten. ¿Kosmetische Korrekturen sind nicht das Gebot der

Stunde¿, äußerte er heute in der Kabinettssitzung in Magdeburg. Vielmehr

müssten sich städtebauliche Maßnahmen zunächst auf den großflächigen Abriss

dauerhaft leerstehender Wohnungen konzentrieren. ¿Nur so kann es gelingen, den

Leerstand spürbar zu senken und die wirtschaftliche Situation der

Wohnungsunternehmen zu stabilisieren¿, betonte der Minister.

 

Vor

diesem Hintergrund kritisierte Daehre, dass der Bund die angekündigte

Stadtumbau-Vereinbarung mit den Ländern bislang nicht vorgelegt hat. Dem Land

und den Kommunen fehle damit jegliche Planungssicherheit, weil der finanzielle

Umfang der Förderung nicht feststehe.

 

In

Sachsen-Anhalt gibt es gegenwärtig rund 200.000 nicht mehr benötigte Wohnungen.

Nach Auskunft von Daehre sind vom Leerstand besonders die kommunalen und

genossenschaftlichen Unternehmen betroffen. Bei einem Marktanteil von rund 64

Prozent (zum Vergleich: neue Länder rd. 59%, alte Länder rd. 25%) liege die

durchschnittliche Leerstandsquote bei gut 20 Prozent (neue Länder rd. 16%, alte

Länder rd. 3%).

 

Parallel

zur Förderung von Abrissmaßnahmen will das Land künftig auch das zunehmende

Interesse am Erwerb von privatem Wohneigentum für den Stadtumbauprozess nutzen.

Entsprechende finanzielle Anreize sollen sich nach den Worten von Daehre auf

Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den Innenstadtbereichen konzentrieren

und so der Neubautätigkeit in den Randbereichen entgegen wirken.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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