Olbertz und Rehberger ehren beste Hochschulen
und Berater
Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität gewinnt ego.-Wettbewerb
15.06.2004, Magdeburg – 74
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 074/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 074/04
Magdeburg, den 14. Juni 2004
Olbertz und Rehberger ehren beste Hochschulen
und Berater
Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität gewinnt ego.-Wettbewerb
In Magdeburg sind heute die besten Hochschulen und Berater für ihr Engagement
bei der Initiierung von Existenzgründungen geehrt worden. Wirtschaftsminister
Dr. Horst Rehberger und Kultusminister Prof. Jan-Hendrik Olbertz zeichneten die
Sieger im Wettbewerb der ego.-Existenzgründungsinitiative des Landes aus.
Sieger unter den Hochschulen ist die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 400.000 Euro verbunden. Hier wurden
zum einen die exzellenten Lehrangebote und Projekte für Studierende gewürdigt.
Zum anderen wurde auf die umfangreiche Infrastruktur verwiesen, die
Wissenschaft und Wirtschaft zusammenführt, wie das Innovations- und
Gründerzentrum in Barleben oder das Zentrum für Neurowissenschaftliche
Innovation und Technologie (Zenit). Grundlage der Entscheidung der Jury waren
auch die im vergangenen Jahr erfolgten Ausgründungen aus der Hochschule. An der
Magdeburger Universität waren das sechs Unternehmen mit 14 neu geschaffenen
Arbeitsplätzen.
Wirtschaftsminister Rehberger sagte: ¿Mit der ego.-Existenzgründungsoffensive
wollen wir junge Menschen in Sachsen-Anhalt anregen, ihre Zukunft in
beruflicher Selbständigkeit zu sehen. Gerade aus Hochschulen heraus sind in den
vergangenen Jahren viele innovative Unternehmen mit hochwertigen Arbeitsplätzen
entstanden. Dieses Potenzial ist eine Chance für das Land.¿ Kultusminister
Olbertz erklärte: ¿Mit den strukturellen Veränderungen an den Hochschulen
werden Forschungsschwerpunkte gestärkt und Standortprofile gebildet, aus denen
sich ganz neue Kooperationsformen entwickeln. Gerade junge Unternehmen haben
besondere Chancen, wenn sie aus solchen Kooperationsclustern mit den
Hochschulen hervorgehen. Die rasche Umsetzung der erzielten
Forschungsergebnisse in die wirtschaftliche Praxis wird zu weiteren
Neugründungen von Unternehmen im Hochtechnologiebereich in Sachsen-Anhalt führen¿.
Im Wettbewerb der Hochschulen
belegte die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg den zweiten Platz und
wird mit 300.000 Euro ausgezeichnet. Der dritte Preis wurde sowohl an die
Hochschule Magdeburg-Stendal als auch an die Hochschule Merseburg vergeben, die
Preisgelder betragen je 100.000 Euro.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden
auch besonders engagierte Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich für Gründer
und angehende Unternehmer stark gemacht haben. Sieger sind hier Hans Herbst aus
Bernburg, Prof. Hans-Jürgen Kaschade aus Stendal, Hannes König aus Havelberg,
Axel Bode aus Wittenberg, Dr. Jürgen Ude aus Harzgerode und Dr. Udo Häfke aus
Magdeburg/Barleben. Die sechs Preisträger erhalten als Anerkennung für ihr
Engagement je 8.000 Euro.
Grundlage für die Prämierungen war die Entscheidung einer
siebenköpfigen Jury unter Vorsitz des Wirtschaftsministers Dr. Horst Rehberger,
der Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft angehörten.
Mitte März waren schon die in Bezug auf Existenzgründungen
erfolgreichsten vier Landkreise Sachsen-Anhalts mit je einer Million Euro
ausgezeichnet worden. Die ego.-Existenzgründungsoffensive des Landes wurde
Anfang 2003 neu gestartet. Ziel ist es, das Klima für Existenzgründungen zu
verbessern und damit die Neugründungen von Unternehmen zu unterstützen. Dem Netzwerk
gehören rund 80 Partner an. Ego.-Berater informieren in jedem Landkreis über
Chancen und Probleme beim Aufbau einer eigenen beruflichen Existenz. In diesem
Jahr finden auch Workshops an Schulen statt, im Oktober werden dann die besten
Schüler an der ego.-Sommerakademie teilnehmen.
Die Zahl der Gewerbeabmeldungen in Sachsen-Anhalt ist seit vergangenem
Jahr wieder höher als die der ¿abmeldungen. Dieser Trend setzte sich auch im
ersten Quartal dieses Jahres fort. 5.828 Anmeldungen standen 4.659 Abmeldungen
gegenüber. Das sind fast ein Drittel mehr Anmeldungen als im Vorjahreszeitraum.
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