Städtebauförderung: Landesregierung will
Entwicklung im ländlichen Raum finanziell stärker unterstützen
08.06.2004, Magdeburg – 226
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 226/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 226/04
Magdeburg, den 8. Juni 2004
Städtebauförderung: Landesregierung will
Entwicklung im ländlichen Raum finanziell stärker unterstützen
Sachsen-Anhalts Landesregierung will Kommunen im ländlichen Raum
stärker als bisher in die Städtebauförderung einbeziehen. Damit werde u.a. dem
Umstand Rechnung getragen, dass rund 80 Prozent der Bevölkerung außerhalb der
Oberzentren Magdeburg, Halle und Dessau leben, sagte Bau- und Verkehrsminister
Dr. Karl-Heinz Daehre heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg. ¿Außerdem
können gerade in kleineren Städten und Gemeinden sichtbare Fortschritte oft
schon mit relativ geringen Mitteln umgesetzt werden und so einen Entwicklungsschub
bewirken¿, betonte der Minister.
Mit einer verbesserten Lebensqualität werde zugleich der ungünstigen
demographischen Entwicklung im ländlichen Raum entgegen gewirkt. ¿Wenn die
Bürger spüren, dass sich in ihrem Umfeld etwas positiv verändert und sie sich
dadurch wohler fühlen, stärkt das auch die bestehenden regionalen Bindungen¿,
unterstrich Daehre.
Für die Förderung sind folgende Kommunen vorgesehen:
1. Benneckenstein
2. Ermsleben
3. Gernrode
4. Gröbzig
5. Güsten
6. Hasselfelde
7. Jeßnitz
8. Kelbra
9. Löbejün
10.
Löderburg
11.
Lützen
12.
Möckern
13.
Parey
14.
Roßla
15.
Tangerhütte
16.
Wegeleben
Die Gelder sollen u.a. für den Ausbau von Straßen, die Sanierung und
den Umbau von Jugendeinrichtungen, Seniorentreffs und ähnlichen
Gemeindeeinrichtungen sowie zur Unterstützung privater Investoren eingesetzt werden
Nach Auskunft von Daehre stehen im Rahmen des Programms 2004 für
städtebauliche Sanierungsvorhaben im ländlichen Raum insgesamt rund 20,4
Millionen Euro zur Verfügung, von denen 5,4 Millionen Euro das Land und 15
Millionen Euro die EU aus dem Strukturfonds für Regionalentwicklung (EFRE)
beisteuere. Durch die Einbeziehung der EFRE-Mittel, sei es gelungen, den Kofinanzierungsanteil
der Städte und Gemeinden von bislang 50 auf nunmehr 12,5 Prozent zu verringern.
¿Damit werden die Kommunen in die Lage versetzt, trotz der schwierigen
Haushaltslage wichtige Vorhaben in Angriff zu nehmen¿, so Daehre.
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