Ministerin Wernicke: ?Entwicklung des
ländlichen Raumes seit der Einheit mit Milliarden-Beträgen unterstützt?
01.06.2004, Magdeburg – 216
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 216/04
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 216/04
Magdeburg, den 1. Juni 2004
Ministerin Wernicke: ¿Entwicklung des
ländlichen Raumes seit der Einheit mit Milliarden-Beträgen unterstützt¿
In die Dörfer von Sachsen-Anhalt sind seit 1991
rund 920 Millionen Euro geflossen. Damit wurde ein Investitionsvolumen von
knapp zwei Milliarden Euro ausgelöst. Diese Zwischenbilanz legte Landwirtschafts-
und Umweltministerin Petra Wernicke am heutigen Dienstag dem Kabinett in
Magdeburg vor. Wernicke betonte: ¿Die Förderung des ländlichen Raumes ist
aktive Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Infrastrukturpolitik.¿ In den Jahren
2002 und 2003 sind allein 141 Millionen Euro in die Dorferneuerung geflossen.
Damit wurde ein Investitionsvolumen von 378 Millionen Euro ausgelöst. Für 2004
stehen rund 58 Millionen Euro zur Verfügung. Vorhaben in rund 660 Orten können
damit gefördert werden.
In enger Abstimmung mit dem kommunalen Straßenbau
wurde zudem die Abwasserentsorgung grundlegend modernisiert. Mehr als 1,1 Milliarden
Euro wurden von 1990 bis 2003 aufgewendet, um neue Kläranlagen sowie Kanäle für
Schmutzwasser zu bauen ¿ davon 123,6 Millionen Euro in den Jahren 2002 und
2003. Der Anschlussgrad an die öffentliche Kanalisation ist seit 1990 von 56
Prozent auf mehr als 80 Prozent gestiegen. Die Landwirtschaftsministerin hob
besonders das beispiellose, millionenschwere Sanierungs-, Umschuldungs- und
Teilentschuldungsprogramm hervor, mit dem das Land für verträgliche Abwassergebühren
gesorgt hat: ¿Diese freiwillige Hilfe des Landes für eine kommunale
Pflichtaufgabe kommt unmittelbar den Menschen in Sachsen-Anhalt zu Gute.¿
Ohne diese Landeszuwendungen würden die
Abwasserpreise in Sachsen-Anhalt laut Hochrechnungen je Kubikmeter Abwasser im
Durchschnitt um 1,60 Euro höher liegen. Das Teilentschuldungsprogramm soll 2004
im Wesentlichen abgeschlossen werden.
Wernicke betonte: ¿Trotz angespannter Haushaltslage
steht die Landesregierung zu ihrer Verantwortung für den ländlichen Raum.¿
Jüngste Bevölkerungsprognosen und Szenarien, die für Sachsen-Anhalt eine weitere
Abwanderung insbesondere jüngerer und gut ausgebildeter Menschen vorhersagen,
müssten jedoch ¿mit Sorge¿ zur Kenntnis genommen werden. Die Ministerin sagte:
¿Da müssen wir gegensteuern.¿
Die Ministerin legte Vorschläge zur Überarbeitung
der jetzigen Förderpolitik für den ländlichen Raum vor, die mit den kommunalen
Spitzenverbänden und allen Beteiligten aus Wirtschaft und Gesellschaft
diskutiert werden sollen. Die Förderung soll nach den Vorstellungen Wernickes
noch stärker an den Potenzialen der Regionen ausgerichtet werden. Ausgangspunkt
soll eine detaillierte Situationsanalyse sein, die Stärken, Schwächen und
Entwicklungschancen der Regionen beschreibt und darauf aufbauend auf der Grundlage des Landesentwicklungsplanes
Kategorien definiert.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Domplatz 4
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de






